Unfälle

Polnische Handballerinnen treten im Europacup an

Stuttgart. Die polnischen Handball-Frauen von KS Gdynia werden trotz des Todes ihres Staatspräsidenten Lech Kaczynski zum Europapokal-Spiel bei Frisch Auf Göppingen antreten.
10.04.2010, 16:10
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Stuttgart. Die polnischen Handball-Frauen von KS Gdynia werden trotz des Todes ihres Staatspräsidenten Lech Kaczynski zum Europapokal-Spiel bei Frisch Auf Göppingen antreten.

«Das Spiel findet wie geplant statt. Es wird allerdings unmittelbar vor dem Anwurf eine Trauerminute geben», bestätigte Göppingens Pressesprecher Holger Riegel. Bei der Partie um 19.30 Uhr in der Göppinger EWS-Arena handelt es sich um das Halbfinal-Hinspiel im europäischen Challenge-Cup.

Bereits am Mittag waren die polnischen Nationalspieler beim Endrunden-Turnier um den DHB-Pokal mit Trauerflor aufgelaufen. Gemeinsam mit den 13 104 Zuschauern in der Hamburger Color Line-Arena gedachten sie noch vor den beiden Halbfinal-Spielen des tödlich verunglückten Kaczynski. Insgesamt sind beim Final Four mit den Bundesliga-Mannschaften TuS N-Lübbecke, HSV Hamburg, Rhein-Neckar Löwen und VfL Gummersbach acht polnische Nationalspieler aktiv.

Polens Staatspräsident war am Vormittag bei einem Flugzeugabsturz im russischen Smolensk zusammen mit zahlreichen anderen Menschen ums Leben gekommen. Kaczynski hatte 2007 zusammen mit Bundespräsident Horst Köhler nach dem Endspiel der Handball-WM zwischen Gastgeber Deutschland und Polen die Medaillen und den Pokal überreicht. (dpa)

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