Affären Serdarusic zu Affäre: «Nicht ein Wort gelogen»

Hamburg. Mit einer Unschuldsbeteuerung in der Kieler Handball-Affäre und Kritik an deutschen Journalisten hat sich Zvonimir Serdarusic zu Wort gemeldet.
05.02.2010, 13:31
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Hamburg. Mit einer Unschuldsbeteuerung in der Kieler Handball-Affäre und Kritik an deutschen Journalisten hat sich Zvonimir Serdarusic zu Wort gemeldet.

«Ich habe damals nicht ein Wort gelogen, jetzt will ich mich einfach nicht mehr damit beschäftigen», sagte der frühere Trainer von Rekordmeister THW Kiel in einem Interview mit dem «Handball-Magazin».

Serdarusic droht wie Kiels Ex-Manager Uwe Schwenker juristischer Ärger: Die Kieler Staatsanwaltschaft hat in der Affäre um angebliche Bestechung von Unparteiischen am vergangenen Freitag gegen beide Anklage wegen Betrugs erhoben. Die einstigen THW-Macher haben die Manipulationsvorwürfe stets bestritten.

Serdarusic beklagte sich darüber, dass das Thema immer wieder hochkomme, sobald er gegen eine deutsche Mannschaft antrete. «Am liebsten würde ich solchen Leuten dann sagen: Ihr könnt mich alle mal», sagte der slowenische Nationalcoach. «Ich werde gefragt, was ich dazu sage. Dann sage ich, dass es dazu nichts mehr zu sagen gibt. Und dann heißt es, ich sei dünnhäutig.» (dpa)

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