Rhein-Neckar Löwen THW Kiel gewinnt Hinspiel bei «Löwen» mit 29:28

Mannheim. Der THW Kiel hat sich eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des ersten «Final Four» der Handball-Champions- League geschaffen.
25.04.2010, 21:00
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Mannheim. Der THW Kiel hat sich eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des ersten «Final Four» der Handball-Champions- League geschaffen.

Der deutsche Meister gewann das hochklassige Viertelfinal-Hinspiel beim Bundesliga-Rivalen Rhein- Neckar Löwen mit 29:28 (15:13) und kann in einer Woche in der Kieler Ostseehalle alles klarmachen. Bester THW-Werfer vor 13 200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena war Filip Jicha mit neun Toren. Aufseiten der Gastgeber traf Karol Bielecki in dem deutschen Duell sogar zehnmal.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Kieler, die ohne ihr Rückraum-Ass Kim Andersson (Knie-Operation) antreten mussten, nach fünf Minuten in Führung. Die «Zebras» ließen die weiter ohne ihren verletzten Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson angetretenen «Löwen» in der ersten Hälfte nicht mehr herankommen. Sieggarant war ihr herausragender französischer Nationaltorwart Thierry Omeyer. «Wir spielen nicht nur gegen den THW Kiel, sondern auch einen unglaublich starken Torwart», sagte «Löwen»-Manager Thorsten Storm in der Pause.

Zwar traten die Badener in der zweiten Hälfte vor allem in der Abwehr aggressiver auf und lagen nach 51 Minuten sogar mit 23:22 in Front. Doch Kiel ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug vor allem durch Jicha zurück. Der tschechische Nationalspieler traf allein in den letzten neun Minuten sechsmal. (dpa)

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