Frauen Umformierte Handball-Frauen wollen Gruppensieg

Leipzig. Mit zwei Debütanten, Rückkehrerin Anja Althaus und einer umformierten Mannschaft streben die deutschen Handball-Frauen nach dem Gruppensieg in der Qualifikation zur Europameisterschaft.
25.05.2010, 16:20
Lesedauer: 2 Min
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Leipzig. Mit zwei Debütanten, Rückkehrerin Anja Althaus und einer umformierten Mannschaft streben die deutschen Handball-Frauen nach dem Gruppensieg in der Qualifikation zur Europameisterschaft.

Beim vorletzten Ausscheidungsspiel in Novo Mesto gegen Slowenien werden Natalie Augsburg (Leipzig) und Katrin Schröder (Göppingen) erstmals für die Nationalmannschaft auflaufen. Zudem steht Kreisläuferin Anja Althaus vom Champions-League-Sieger Viborg HK nach auskurierter Knieverletzung wieder im 16-köpfigen Aufgebot, das am 30. Mai in Freudenstadt zum Abschluss der EM-Qualifikation auf Italien trifft.

Die Mannschaft von Bundestrainer Rainer Osmann ist bereits vorzeitig für die EM vom 7. bis 19. Dezember in Dänemark und Norwegen qualifiziert. Mit noch einem weiteren Sieg würde sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) den Gruppensieg und damit eine günstige Ausgangsposition für die Auslosung am 5. Juni in Odense sichern. «Wir sind zwar souverän und sicher qualifiziert, doch wir wollen trotz einiger Experimente auch die letzten beiden Spiele gewinnen, um die Gruppe als Sieger zu beenden», sagte Osmann.

Verzichten wird er auf Torhüterin Clara Woltering (Leverkusen) aus Studiengründen sowie Franziska Mietzner (Frankfurt/Oder), der er eine Pause gönnt. «Die knappe Vorbereitung und die Wechsel im Kader dürfen jedenfalls nicht als Ausrede dienen. Die nominierten Spielerinnen stehen in Slowenien und gegen Italien in der Verantwortung», erklärte Osmann.

Nur zwei Trainingseinheiten konnte er mit der kompletten Mannschaft am Montag bestreiten, bevor der Tross von Stuttgart aus nach Novo Mesto aufgebrochen war. Wegen des Finales um den europäischen Challenge Cup waren Torhüterin Jana Krause und Isabell Klein vom Buxtehuder SV sowie die Göppingerin Schröder erst 30. Mai zur Auswahl gestoßen. «Obwohl die Ausgangslage komplizierter geworden ist, wollen wir natürlich gewinnen», sagte Osmann und heizte den Konkurrenzkampf um die EM-Plätze an: «Da sich die Spielanteile verschieben werden, erwarte ich deutliche Leistungsnachweise.»

Das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:

Tor: Jana Krause (Buxtehuder SV), Sabine Englert (FC Midtjylland/Dänemark), Katja Schülke (HC Leipzig)

Feld: Laura Steinbach (Bayer Leverkusen), Isabell Klein (Buxtehuder SV), Anna Loerper (Bayer Leverkusen), Susann Müller (HC Leipzig), Christine Beier (FHC Frankfurt/Oder), Nadja Nadgornaja (DJK/MJC Trier), Friederike Gubernatis (FHC Frankfurt/Oder), Natalie Augsburg (HC Leipzig), Nina Wörz (Randers HK/Dänemark), Sabrina Neukamp (ProVital Blomberg-Lippe), Anja Althaus (Viborg HK/Dänemark), Katrin Schröder (Frisch Auf Göppingen), Nadine Härdter (Thüringer HC) (dpa)

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