Berlin Wetzlar: Heinevetter hat Mitschuld an Beiß-Attacke

Berlin. Die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar haben National-Torhüter Silvio Heinevetter eine Mitschuld an den Eskalationen nach dem Spiel bei den Füchsen Berlin gegeben.
30.03.2010, 13:50
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Berlin. Die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar haben National-Torhüter Silvio Heinevetter eine Mitschuld an den Eskalationen nach dem Spiel bei den Füchsen Berlin gegeben.

Höhepunkt der Auseinandersetzungen unter den Spielern war der inzwischen von der Spielleitstelle (HBL) mit einer Sperre von fünf Spielen und einer Geldstrafe von 3000 Euro geahndete Biss des Wetzlaer Spielers Giorgos Chalkidis in den Oberarm des Berliners Mark Bult.

«Sicher ist das aggressive Auftreten des Spielers Chalkidis nach dem Spiel in dieser Form nicht zu entschuldigen und entspricht nicht der Vorbildfunktion, der ein erfahrener Nationalspieler und Akteur der Handball-Bundesliga gerecht werden sollte. Trotz allem sehen wir den Spieler Chalkidis nicht als Alleinschuldigen, sondern müssen mindestens eine Teilschuld an der letztlichen Eskalation auch Heinevetter zuweisen», hieß es in einer Pressemitteilung der HSG Wetzlar. Füchse-Keeper Heinevetter soll «mehrfach provoziert» haben.

«Wir äußern uns zu diesem Fall nicht», sagte am Dienstag Füchse- Geschäftsführer Bob Hanning auf Anfrage. Unabhängig von der Schuldfrage unterstrich Wetzlar noch einmal: «Gegen die von der HBL verhängte Strafe gegen den Spieler Chalkidis wird der Verein keinen Einspruch einlegen.» (dpa)

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