Frauen Zukunft von Frauen-Bundestrainer Osmann ungewiss

Leipzig. Die Zukunft von Rainer Osmann als Frauen-Handball-Bundestrainer ist weiter ungewiss. Sollte sich der Gesundheitszustand des seit Januar wegen Herzproblemen krankgeschriebenen 60-Jährigen nicht bessern, ist auch eine vorzeitige Vertragsauflösung zum 30. Juni dieses Jahres möglich.
27.02.2011, 14:51
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Leipzig. Die Zukunft von Rainer Osmann als Frauen-Handball-Bundestrainer ist weiter ungewiss. Sollte sich der Gesundheitszustand des seit Januar wegen Herzproblemen krankgeschriebenen 60-Jährigen nicht bessern, ist auch eine vorzeitige Vertragsauflösung zum 30. Juni dieses Jahres möglich.

"Das ist eine Option, über die wir gesprochen haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine beschlossene Sache. Wir sind mit Rainer Osmann im Gespräch und müssen natürlich auch auf einen Plan B vorbereitet sein", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier der Nachrichtenagentur dpa. Osmann, dessen Vertrag eigentlich bis 30. Juni 2012 läuft, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der DHB und die Liga-Vereinigung HBF bildeten angesichts der Personalproblematik am Samstag auf der DHB-Präsidiumssitzung die Arbeitsgruppe "Nationalmannschaft". Wichtigster Punkt ist die Klärung, wer im Falle eines weiteren Osmann-Ausfalls die DHB-Auswahl bei dem im April anstehenden Vierländer-Turnier sowie im Juni bei den richtungweisenden WM-Qualifikationsspielen gegen Ungarn betreut.

Sollte sich Osmann aus gesundheitlichen Gründen doch vorzeitig von seinem Amt verabschieden, müsste schnellstmöglich ein Nachfolger gefunden werden. Denn verpassen die Handballerinnen das WM-Ticket, könnten sie sich auch nicht mehr für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren. Die Handballerinnen stehen nach dem EM-Debakel mit Platz 13 unter Zugzwang. "Wir sind angesichts der anstehenden Aufgaben in einer schwierigen Situation. Unser eigentlich primäres Problem ist derzeit, was machen wir bis zum 30. Juni, und nicht danach", sagte Dugall. (dpa)

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