ATSV Habenhausen Handballer testen gegen HSV Hamburg

Ungewöhnlicher Test, ungewöhnlicher Gegner: Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen spielen am Wochenende in Hamburg gegen den HSV - und lässt kurzerhand die Saison-Vorbereitung früher beginnen.
17.07.2015, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Ungewöhnlicher Test, ungewöhnlicher Gegner: Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen spielen am Wochenende in Hamburg gegen den HSV - und lässt kurzerhand die Saison-Vorbereitung früher beginnen.

Die Drittliga-Handballer des ATSV Habenhausen sind begeistert: Sie treffen am Sonntag im Eröffnungsspiel des Benthack-Cups auf den Bundesligisten HSV Handball (13 Uhr, Sporthalle Hamburg). Ein Gegner, der einem nicht alle Tage über den Weg läuft. „Das ganze Team freut sich darauf. Für mich ist es ein Highlight in meiner Laufbahn“, sagt ATSV-Rückraumschütze Mirco Wähmann. „Ich sehe das als eine Art Belohnung für unsere letztjährige Leistung an.“

Eingefädelt hatte die zweimal 25-minütige Partie mit Seltenheitswert der neue Habenhauser Trikotsponsor „Schierholz Fliesenwelt“, der zum Benthack-Unternehmen gehört. Der Baustoffhersteller unterstützt auch den Hamburger Bundesligisten seit dem Jahreswechsel mit einer namhaften Summe.

Doppelt gut für die junge Habenhauser Mannschaft: Da das Spiel so früh in der Vorbereitung stattfindet, nimmt der Drittliga-Neuling die kleine Lederkugel auch früher als gewohnt in die Hand. „Darüber freuen wir uns natürlich auch“, schmunzelt Mirco Wähmann. „Das Spiel spornt uns an, weit über das Wochenende hinaus schon Vollgas zu geben“, sagt der Außenstürmer Tim Steghofer.

Saisonstart am 30. August

Der Oberliga-Meister bereitet sich seit dem 29. Juni mindestens viermal wöchentlich auf die Drittliga-Saison vor. Seit einer Woche mit dem Ball. „Das ist hinsichtlich des Spiels nötig“, sagt ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann und denkt dabei an den jüngsten 45:11-Testspielsieg des HSV über den Bezirksligisten SV Mering.

Die Saison beginnt für die Bremer am 30. August mit einem Heimspiel gegen den Leichlinger TV. Bis dahin müssen die Neuzugänge Marc Schulat vom Oberliga-Absteiger TvdH Oldenburg sowie Janik Schluroff, Kai Rudolph und Schlussmann Jannik Wessels aus der Reserve ins Team integriert sein.

Im zweiten Halbfinale des Turnieres trifft der Zweitligist SV Henstedt-Ulzburg auf den Schleswig-Holstein-Ligisten HSG Ostsee (Neustadt/Grömitz). Auf die HSG dürften die Habenhauser um 16.30 Uhr im Spiel um den dritten Platz treffen.

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