Fußball Hasbergen braucht ein Wunder

Delmenhorst. Jetzt hilft dem TuS Hasbergen auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt nur noch ein Wunder. Während die Konkurrenten aus Ahlhorn und Achternmeer jeweils Siege feierten, geriet der TuS auf eigenem Platz mächtig unter die Räder. Das Team von Trainer David Rodewyk verlor gegen den FC Hude deutlich mit 1:5 (1:2).
10.05.2010, 05:30
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Hasbergen braucht ein Wunder
Von Florian Cordes

Delmenhorst. Jetzt hilft dem TuS Hasbergen auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt nur noch ein Wunder. Während die Konkurrenten aus Ahlhorn und Achternmeer jeweils Siege feierten, geriet der TuS auf eigenem Platz mächtig unter die Räder. Das Team von Trainer David Rodewyk verlor gegen den FC Hude deutlich mit 1:5 (1:2).

Durch die Niederlage bleiben die Delmenhhorster selbstverständlich auf dem letzten Platz. Durch die Pleite ist der abstand zum rettenden Ufer jedoch auf fünf Punkte angewachsen. Da Hasbergen nur noch zwei Saisonspiele hat, ist der Abstieg wohl kaum noch zu verhindern. 'Unterm Strich haben wir das Spiel gegen Hude verdient verloren', sagte der enttäuschte Rodewyk.

Die Gastgeber konnten gegen den FC nicht an die gute Leistung aus dem Spiel gegen den TSV Ippener anknüpfen, dass der Aufsteiger mit einem 6:0 für sich entschied. Beim TuS haperte es vor allem an der Chancenverwertung. Gleich in der ersten Minute muss Jakob Korfmann eigentlich die Führung für Hasbergen erzählen. 'Doch er hat es nicht geschafft, den Ball aus einer Entfernung von einem Meter ins Tor zu schießen', beschwerte sich Rodewyk.

Die Gäste machten es in der Anfangsphase besser. Denn Manuel Rump (6.) brachte den FC Hude früh in Führung. Die Platzherren zeigten sich von diesem frühen rückstand keineswegs geschockt. Nur zehn Minuten nach dem 0:1 markierte Jan Giza den Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit zappelte der Ball wieder im Netz der Gäste. Doch der Schiedsrichter gab das vermeintliche 2:1 durch Patrick Nowag nicht. In Rodewyks Augen eine Fehlentscheidung. 'Ich bin der Meinung, dass der Treffer regulär war', sagte er.

Die Huder bewahrten in dieser Phase kühle Köpfe und gingen in der 37. Minute durch Niklas Stopinsek erneut in Führung. Es war der Auftakt einer One-Man-Show von Stopinsek. Denn in der 53. und 74. Minute traf der Torjäger erneut und erledigte Hasbergen fast im Alleingang. In der 82. Minute stellte der eingewechselte Bari Müstak schließlich den Endstand her.

'Der Genickbruch für uns war das dritte Tor kurz nach Wiederanpfiff', sagte Rodewyk. Durch die deutliche Pleite endet das Unternehemen Kreisliga für den TuS Hasbergen bereits nach einem Jahr. Auf der Seite des Gegners war man dagegen hochzufrieden. 'Unser unglaublicher Lauf geht weiter', freute sich Hudes Coach Peter Böschen, der mit seiner Mannschaft jetzt schon zehn Spiele in Folge ungeschlagen ist.

Er war aber der Meinung, dass der Sieg ein wenig zu hoch ausgefallen ist. 'Zurzeit haben wir auch ein bisschen das Glück, dass unsere Gegner das Tor nicht treffen', sagte er. Gegen Hasbergen waren vor allem die Konter die stärkste Waffe des FC. 'Derzeit macht es einfach Spaß mit meiner Mannschaft', meinte Böschen.

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