Karaca weist Lenz’ Vorstoß zurück Heidkruger Spieler wollen alle bleiben

Delmenhorst. Etwa eine Stunde lang saßen die Fußballer des TuS Heidkrug am Dienstagabend im Vereinsheim am Bürgerkampweg zusammen und diskutierten die aktuelle Situation ihres Vereins. Ergebnis: Nach von der Mannschaft gewünschter Trennung von Trainer Matthias Trätmar und geplatztem Bezirksliga-Aufstieg wollen alle Spieler dem Klub treu bleiben. "Wir sind uns in der kompletten Breite des Kaders darüber einig, auch in der neuen Saison für den TuS Heidkrug Fußball spielen zu wollen", sagte Kapitän Selim Karaca gestern Nachmittag auf Nachfrage. Den Klub verlassen somit nur Jesper Müller-Nielsen (FC Huchting) und Mirco Silber (beendet seine Laufbahn), deren Abgänge schon länger feststehen. Christopher Ahlert tritt aus beruflichen Gründen kürzer.
20.06.2013, 05:00
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Von Daniel Cottäus

Delmenhorst. Etwa eine Stunde lang saßen die Fußballer des TuS Heidkrug am Dienstagabend im Vereinsheim am Bürgerkampweg zusammen und diskutierten die aktuelle Situation ihres Vereins. Ergebnis: Nach von der Mannschaft gewünschter Trennung von Trainer Matthias Trätmar und geplatztem Bezirksliga-Aufstieg wollen alle Spieler dem Klub treu bleiben. "Wir sind uns in der kompletten Breite des Kaders darüber einig, auch in der neuen Saison für den TuS Heidkrug Fußball spielen zu wollen", sagte Kapitän Selim Karaca gestern Nachmittag auf Nachfrage. Den Klub verlassen somit nur Jesper Müller-Nielsen (FC Huchting) und Mirco Silber (beendet seine Laufbahn), deren Abgänge schon länger feststehen. Christopher Ahlert tritt aus beruflichen Gründen kürzer.

Der Schreck über das jähe Ende des Aufstiegstraums durch den Wechselfehler im ersten Relegationsspiel gegen den SV Ofenerdiek (wir berichteten), "hängt uns zwar noch sehr nach", sagte Karaca. Aber gerade deswegen gehe es jetzt darum, an einem Strang zu ziehen. Auch die Heidkruger Zugänge Waldemar But, Bastian Ernst und Kevin Nowag (alle TuS Hasbergen) stünden zu ihrem Wort. "Basti war bei dem Treffen selbst dabei. Auch den anderen beiden ging es nicht um die Liga. Sie haben nur gezögert, weil nicht klar war, wie es mit der Mannschaft weitergeht", berichtete Karaca, der dem Heidkruger Vorstand um Vereinschefin Marion Grotheer den Entschluss der Mannschaft noch am Dienstagabend im Vereinsheim mitteilte. Auch Heidkrugs Jugend-Obmann Jens Hiller und der stellvertretende Vorsitzende Guido Schimanski nahmen an dem Treffen teil. Karaca sprach gestern von einem "sachlich sehr guten Austausch".

Darüber, wer künftig die vakanten Ämter des Trainers und des Fußball-Obmanns bekleidet, wurde laut Karaca am Dienstagabend nicht geredet. "Wichtig war erstmal, dass die Mannschaft zusammenbleibt und nicht auseinanderbricht. Das haben wir erreicht, jetzt geht es Schritt für Schritt weiter." Die ganz große Eile bestehe dabei auch gar nicht. "Die Mannschaft ist ja komplett. Auch die Zugänge stehen fest. Es geht im Grunde nur um die Planung der Vorbereitung", umriss der Kapitän die ersten Aufgaben des neuen Trainers.

Den Vorstoß von Heidkrugs Ex-Manager Horst Lenz und Coach Matthias Lange, die sich für die freien Posten ins Gespräch gebracht hatten, wies der 23-Jährige gestern zurück. "Bei der Vorgeschichte, die Herr Lenz in Heidkrug hat, glaube ich nicht, dass er ein Amt im Verein übernehmen wird." Über Lange sagte der Heidkruger Kapitän: "Er musste bei Tur Abdin bestimmt nicht ohne Grund so schnell wieder seine Koffer packen." Generell hält es Karaca für denkbar, dass der abgetretene Fußball-Obmann Christoph Ernst doch weitermacht: "Das könnte passieren." Ernst selbst hatte jedoch gegenüber dieser Zeitung zuvor ausgeschlossen, dass er seinen Rücktritt rückgängig machen könnte.

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