B-Jugend-Trainer erläutert Rücktritt Heidt vermisst Wertschätzung

Delmenhorst (crb). Unklarheiten und Unstimmigkeiten bei den Planungen für die neue Jugendfußball-Spielgemeinschaft des TV Jahn Delmenhorst, des Delmenhorster TB und des TuS Hasbergen haben Alexander Heidt zum Rückzug bewogen. In der vergangenen Woche hatte der Coach der Hasberger B-Junioren sein Amt überraschend abgegeben (wir berichteten), gestern begründete er diesen Schritt.
20.05.2014, 00:00
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Heidt vermisst Wertschätzung
Von Christoph Bähr

Unklarheiten und Unstimmigkeiten bei den Planungen für die neue Jugendfußball-Spielgemeinschaft des TV Jahn Delmenhorst, des Delmenhorster TB und des TuS Hasbergen haben Alexander Heidt zum Rückzug bewogen. In der vergangenen Woche hatte der Coach der Hasberger B-Junioren sein Amt überraschend abgegeben (wir berichteten), gestern begründete er diesen Schritt. „Es gab viele Unwahrheiten und Aussagen, die nicht zueinander passten“, sagte Heidt.

Der 23-Jährige hatte nach eigenem Bekunden zunächst die Information erhalten, dass er und sein Trainerkollege Tim Müller die A-Jugend der Spielgemeinschaft in der kommenden Saison übernehmen sollen, weil für das Team mehrere Spieler der aktuellen Hasberger B-Jugend eingeplant sind. Diesen Posten erhält nun allerdings Sven Janßen, der aktuell für die A-Junioren der SG TV Jahn/DTB verantwortlich ist. Müller wird voraussichtlich sein Co-Trainer. „Das wurde alles nicht ordentlich kommuniziert“, bemängelte Heidt.

Einige Spieler der aktuellen Hasberger B-Jugend trainierte er fast zehn Jahre lang. In der aktuellen Saison führten Heidt und Müller den Aufsteiger in der Landesliga auf Platz vier. Zudem steht das Team im Finale des Bezirkspokals. „Der Abschied fiel mir schwer, und für die Jungs tut es mir leid“, betonte Heidt. „Aber nach einer so langen erfolgreichen Tätigkeit fehlte mir jetzt die Wertschätzung des Vereins.“ Auch auf seinen Rücktritt habe es noch keine Reaktion gegeben.

Tim Müller betreut Hasbergens B-Junioren nun bis zum Saisonende alleine. Er bedauert Heidts Ausstieg. „In der Landesliga braucht man eigentlich drei Trainer, zu zweit war es viel Arbeit, als Einzelner ist der Aufwand sehr groß“, sagte er. Hasbergens Jugendleiter Roland Bonk wollte sich zu Heidts Rückzug nicht äußern.

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