Landesliga-Relegation: Grüppenbührens Handballerinnen verlieren in eigener Halle gegen Osterfeine mit 24:25 Heimvorteil nicht genutzt

Im ersten Relegationsspiel zur Handball-Landesliga gelang es den Damen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht, sich in eigener Halle eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonnabend zu verschaffen. Das Team von Trainer Andreas Müller und Stefan Buß unterlag dem Südzweiten SV/SW Osterfeine nach einer 16:11-Pausenführung am Ende mit 24:25.
15.05.2012, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Rolf Behrens

Im ersten Relegationsspiel zur Handball-Landesliga gelang es den Damen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht, sich in eigener Halle eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonnabend zu verschaffen. Das Team von Trainer Andreas Müller und Stefan Buß unterlag dem Südzweiten SV/SW Osterfeine nach einer 16:11-Pausenführung am Ende mit 24:25.

Ganderkesee-Bookholzberg. Chance verpasst: Trotz einer komfortablen 16:11-Halbzeitführung haben es die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht geschafft, sich in eigener Halle gegen die SV/SW Osterfeine durchzusetzen. Am Ende verlor das Team mit 24:25 – und steht damit vor dem Rückspiel in der Relegation zur Landesliga, das am Sonnabend um 17.30 Uhr in Osterfeine beginnt, enorm unter Druck.

Grüppenbührens erhoffter Heimvorteil war im Hinspiel bereits nach wenigen Minuten verpufft. Die überaus fairen Fans aus Osterfeine verbreiteten während der gesamten Partie eine lautstarke Stimmung, die die Gäste nach vorn trug. In der ersten Hälfte ließen sich die Gastgeberinnen davon aber noch nicht beirren. Grüppenbühren begann gut, mit ruhigem Spielaufbau. Den 0:1-Rückstand glich Wiebke Möller im Gegenzug aus, Jana Folkerts sowie Jasmin Borchers erhöhten danach auf 3:1. Erst nach dem 4:2 durch Jana Meenen kam Osterfeine langsam besser ins Spiel. Mit schnellen Angriffen – das Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen war zu langsam – glichen die Gäste zum 4:4 aus und gingen wenig später mit 7:5 in Front.

Müller und Herbec gehen voran

In dieser Phase war es Grüppenbührens Torfrau Ann-Katrin Müller, die ihren Vorderleuten die nötige Rückdeckung gab. Zunächst hielt sie einen Siebenmeter, und wenig später parierte sie einen Tempogegenstoß der Gäste. Nach dem 8:9-Rückstand folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft: Fünf Treffer in Folge zum 13:9 verbreiteten nach 27 Minuten Optimismus. Als Möller kurz vor der Pause das 14:10 erzielt und die vom Siebenmeterpunkt nervenstarke Bianca Herbec auf 15:10 erhöht hatte, waren auch Grüppenbührens Fans plötzlich da. Möllers 16:11 krönte schließlich die gute erste Halbzeit der Gastgeberinnen. Nach der Pause kam Osterfeine allerdings wie ausgewechselt aus der Kabine. Drei Tore in den ersten sechs Minuten – und Grüppenbührens schöner Vorsprung war dahin. Vor allem das Tempo der Osterfeiner Damen machte den Gastgeberinnen zu schaffen. Dazu kam, dass die Schiedsrichter Harald Schulz und Berthold Kleine-Kuhlmann (Bramsche) mit der Schrittregel auf Kriegsfuß standen. Das machten sich vor allem die Gäste ein ums andere Mal zu Nutzen. Trotzdem gelang es Grüppenbühren zunächst, den Vorsprung weiter zu verteidigen. Müller hielt weiter stark, und Herbec traf weiter vom Siebenmeterpunkt.

Allerdings ging den Gastgeberinnen mit zunehmender Spieldauer so langsam die Luft aus. Die Osterfeinerinnen, allen voran Verena Hillmann und Karin Hölzel, marschierten weiter nach vorn. In der 52. Minute erzielten die Gäste das 22:22. Danach konnte Herbec ihr Team in der 55. Minute zwar mit 24:22 nach vorn bringen. Nach zwei Treffern von Hillmann stand es aber schnell wieder unentschieden – 24:24. Drei Sekunden vor dem Ende erzielte dann die spielstarke Hölzel den 25:24-Siegtreffer für die Gäste – die Halle stand Kopf.

Für Grüppenbühren um das Trainergespann Andreas Müller und Stefan Buß ist zwar noch nichts verloren, doch in Osterfeine dürfte im Rückspiel am Sonnabend die Hölle los ein.

Wenn die Gäste in Osterfeine allerdings die Leistung aus ersten Halbzeit des Hinspiels über 60 Minuten abrufen können und das Rückzugsverhalten verbessert wird – dann hat Grüppenbühren die Chance, am Ende doch noch den Aufstieg in die Landesliga zu bejubeln.

HSG Grüppenb./B. - SV SW Osterfeine24:25 (16:11)

Grüppenbühren: Müller, Uken – Möller (8/1), Herbec (8/6), Folkerts (3), Borchers (1), Meenen (1), Blankemeyer (1), Kant (1), Richter (1), Sackmann, Hermann

Siebenmeter: Grüppenbühren 8/7, Osterfeine 3/0

Zeitstrafen: Grüppenbühren 5, Osterfeine 0(rbs)

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