Handball-Kleinfeld-Turnier des TV Grambke Heinz Denker erwartet am Sonnabend 36 Mannschaften

Grambke. Das Jubiläum kam auf leisen Sohlen. Erst stutzte er, dann fiel Heinz Denker beim genauen Nachrechnen in den vergangenen Tagen auf, dass bei ihm tatsächlich ein besonderer Grund zum Feiern ansteht: Die 30 - so lange ist der smarte, immer beneidenswert Braungebrannte der Leiter des Handball-Kleinfeld-Turnieres des TV Grambke, das morgen von 11 Uhr bis 19.30 Uhr mit den Erwachsenen-Klassements auf den Rasenfeldern der Sportanlage 'Im Föhrenbrok' starten wird.
11.06.2010, 04:25
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Grambke. Das Jubiläum kam auf leisen Sohlen. Erst stutzte er, dann fiel Heinz Denker beim genauen Nachrechnen in den vergangenen Tagen auf, dass bei ihm tatsächlich ein besonderer Grund zum Feiern ansteht: Die 30 - so lange ist der smarte, immer beneidenswert Braungebrannte der Leiter des Handball-Kleinfeld-Turnieres des TV Grambke, das morgen von 11 Uhr bis 19.30 Uhr mit den Erwachsenen-Klassements auf den Rasenfeldern der Sportanlage 'Im Föhrenbrok' starten wird.

Mit von der Partie sind hier 36 Mannschaften, darunter die Drittliga-Frauen von Werder Bremen und der Lokalmatador, die Oberliga-Männer des TVG mit ihrem neuen Coach Bernd Neumann. Aus der Region gehen die HSG Lesum/St. Magnus, TSV Farge-Rekum, TuSG Ritterhude, HSG Stedingen und die SG Marßel auch an den Start.

'Genügend Bedarf'

Wer hätte schon vor 30 Jahren gedacht, dass sich nach einer kleinen Pause das Wiederbeleben der mittlerweile 34. Veranstaltung zu solch einem Renner entwickeln würde? Heinz Denker schon: 'Das war abzusehen, dass genügend Bedarf herrscht, denn beim Start waren das ja fast nur Teams aus der Nachbarschaft', blickt er auf das Jahr 1981 zurück, in dem er 90 Mannschaften aus 25 Vereinen anlocken konnte. Mittlerweile buhlt der TVG zwar bei seinem Erwachsenenturnier mit genügend Nachahmern und der Konkurrenz im Beachhandball - und um die Teilnehmer, die über 150 Teams mit ihren rund 1800 Aktiven zeugen aber immer noch von einer großen Beliebtheit des TVG weit über die Bremen Grenzen hinaus.

Derweil schmunzelt Heinz Denker ein wenig, als ihm ein früheres Programmheft in die Hände fällt: 'Meine Unterschrift bekomme ich zwar nicht mehr so hin, aber den Stempel Handball-Jugendabteilung, den habe ich auch heute noch. Das Ziel war ja auch schließlich, dass die Turniereinnahmen der Jugend zugute kommen', erinnert er sich.

'Das ist auch heute noch so, denn ansonsten würde ich diesen Aufwand nicht betreiben', bekräftigt ihn der TVG-Schatzmeister Kenneth Böhnke, der als Leiter des Organisationskomitees maßgeblich beim Turnier-Drumherum mitmischt und es koordiniert. Einiges ist gegenüber damals aber anders: Das veränderte Konzept, die Erwachsenen nur noch an einem Tag spielen zu lassen, hat sich nach einem Testlauf im Vorjahr bewährt, außerdem wird auch das Internet zur Unterstützung herangezogen: Die Spielpläne werden nicht mehr wie gewohnt im jahrzehntelangen Outfit als Heft, sondern erstmals per Mail als optisch deutlich aufgemöbelte Datei verschickt.

'Dafür hatte ich die Nächte aber auch zuletzt zweimal bis um zwei Uhr morgens am PC verbracht', verrät Denker, den ein Computerproblem mächtig zu schaffen machte. Zum Glück gibt es im Verein aber genügend Helfer, wie auch beim Turnier beispiellos mit angepackt wird - ehrenamtlich. Nur so kann es der Nordbremer Traditionsverein schaffen, von den Unterkünften über das Anbieten der gesamten Turnierverpflegung bis hin zur Disco am Sonnabend ab 22 Uhr in der Tennishalle und dem Reinigen der kompletten Turnierstätte alles aus Vereinshand anzubieten.

Die '30' wird für Heinz Denker daher auch nur eine Zwischenstation sein: 'Ich habe ein gesundes Maß an Mitarbeit gefunden und muss schon lange nicht mehr auf dem Turnierwagen sitzen, daher mach ich auch in Zukunft als Turnierleiter weiter...'

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