Grüppenbühren/Bookholzberg kämpft sich zum 25:23 gegen Ihrhove / HSG Delmenhorst trotzt Wilhelmshaven II Heiße Herzen in unterkühlter Halle

Delmenhorst. Der Blick auf die Tabelle der Handball-Weser-Ems-Liga sorgt bei den Damen der HSG Delmenhorst weiterhin für Glücksgefühle. Trotz mäßiger Leistung setzten sich die Delmenhorsterinnen gegen die HSG Wilhelmshaven II mit 26:20 (10:10) durch. Ebenfalls erfolgreich war beim 25:23 (15:14)-Sieg in Ihrhove die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Die HSG Hude/Falkenburg II sicherte sich gegen die HSG Varel beim 24:24 (9:10) zumindest noch einen Zähler. Niederlagen gab es dagegen für die HSG Harpstedt/Wildeshausen beim 31:32 (19:15) gegen die TSG Hatten/Sandkrug sowie für den TSV Ganderkesee mit 20:26 (8:12) gegen Tura Marienhafe.
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Der Blick auf die Tabelle der Handball-Weser-Ems-Liga sorgt bei den Damen der HSG Delmenhorst weiterhin für Glücksgefühle. Trotz mäßiger Leistung setzten sich die Delmenhorsterinnen gegen die HSG Wilhelmshaven II mit 26:20 (10:10) durch. Ebenfalls erfolgreich war beim 25:23 (15:14)-Sieg in Ihrhove die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Die HSG Hude/Falkenburg II sicherte sich gegen die HSG Varel beim 24:24 (9:10) zumindest noch einen Zähler. Niederlagen gab es dagegen für die HSG Harpstedt/Wildeshausen beim 31:32 (19:15) gegen die TSG Hatten/Sandkrug sowie für den TSV Ganderkesee mit 20:26 (8:12) gegen Tura Marienhafe.

SC Ihrhove 07 - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 23:25 (14:15): Richtig erleichert war HSG-Coach Andreas Müller nach diesem heiß umkämpften Sieg in einer sehr unterkühlten Halle. "In Ihrhove muss man erst einmal gewinnen, zumal die Zuschauer hier emotionsvoll ihre Meinung sagen", so der Trainer der Spielgemeinschaft. Beide Mannschaften begannen unheimlich schnell in ihren Aktionen. 8:8 stand es nach 13 Minuten. Eine Schwächephase der HSG führte zum 9:12-Rückstand, doch anschließend wurden wieder die Vorgaben des Trainers befolgt, so dass durch Wiebke Möller das 14:13 erzielt wurde. Kurz danach sah Mareike Herrmann nach einem groben Foulspiel die rote Karte, wodurch das Abwehrzentrum erst einmal geschwächt war. Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte die HSG in doppelter Unterzahl und kassierte prompt vier Tore zum 16:19. Doch die kämpferischen Qualitäten der HSG überwiegten und beim 22:21 durch Bianca Herdeck hatte man wieder die Nase vorn. Vier Minuten vor dem Ende führten

die Gäste mit drei Toren und ließen sich nicht mehr von ihrem Sieg abbringen.

HSG Delmenhorst - HSG Wilhelm-shaven II 26:20 (10:10): Dass die Aufgabe gegen Wilhelmshaven nicht leicht werden würde, wussten die Delmenhorsterinnen schon vor der Partie. Tatsächlich zeigten die Gäste spielerisch und läuferisch doch recht gute Ansätze und verlangten den Delmenhorsterinnen alles ab. Die wiederum leisteten sich diesmal auch eine gewisse Fehlerquote. Im Angriff gingen einige Bälle verloren, da zu dicht auf die Deckung gelaufen wurde. Die Abwehr ließ dagegen zunächst wenig anbrennen, so dass dem 2:2 eine 6:3-Führung folgte. Allerdings ließen sich die Gäste nicht abschütteln und schafften kurz vor der Pause den 10:10-Ausgleich. In der 33. Minute gelang den Gästen beim 12:11 sogar die Führung. Die Gallmann-Schützlinge behielten aber auch in dieser kritischen Situation ihre Ruhe und konterten postwendend. Die Partie blieb bis in die Schlussphase heiß umkämpft. In der 51. Minute stand es 20:19, ehe die Delmenhorsterinnen dann die Big Points setzten. Allen vorn

Kerstin Janßen, die vom Siebenmeterpunkt keine Nerven zeigte und sicher verwandelte. Aber auch Nicole Barkemeyer verdiente am Kreis ein Sonderlob. Sie setzte sich nach tollen Anspielen immer wieder geschickt wurde und traf bei sechs Versuchen fünfmal. Über 60 Zuschauer freuten sich am Ende mit der Mannschaft über Sieg Nummer acht. Am nächsten Sonnabend geht es zum Derby zur HSG Grüppenbühren/Bookholzberg.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TSG Hatten/Sandkrug 31:32 (19:15): Der Spielgemeinschaft aus Harpstedt/Wildeshausen fehlt derzeit das Quäntchen Glück, um enge Spiele wieder gewinnen zu können. Der letzte Sieg gelang der HSG am 2. Oktober gegen Marienhafe. Das Team von Marlis Holste und Ilona Beuke trat diesmal sehr engagiert auf und kam nach einem durch-wachsenen 4:8-Start immer besser in das Spiel. Die Abwehr nahm von Minute zu Minute an Stabilität zu. Selina Wilke aus der A-Jugend war für Barbara Kuper ins Tor gewechselt und wurde so zum Rückhalt ihrer Mannschaft, und auch bei der Chancenauswertung lag die HSG nun im Plus. Mareike Bode erzielte das 12:10 und nach dem 16:13 traf Anke Witte zum 19:15-Pausenstand.Der Halbzeitpfiff brachte die HSG dann allerdings wieder vom erfolg-reichen Weg ab. Nach dem Wechsel folgten fünf Minuten, in denen gar nichts mehr ging. Zur Freude der Gäste, denn diese erzielten fünf Treffer in Folge zur 20:19-Führung. Die Gastgeberinnen zeigten

Moral, waren auf dem Feld wieder präsent und gingen in der 47. Minute durch Fenja Schröder mit 27:26 in Front. Doch den spielstarken Gästen gelang es, die Partie erneut zu drehen und sich wieder mit vier Toren abzusetzen. Die Schlussphase gehörte zwar wiederum der HSG, doch der kämpferische Einsatz wurde nicht belohnt, sodass auch diese Begegnung verloren ging.

HSG Hude/Falkenburg II - HSG Varel 24:24 (9:12): Der Punktgewinn war am Ende glücklich, denn die Mannschaft aus Hude/Falkenburg konnte diesmal nicht ihr ganzes Potenzial abrufen. Besonders in den ersten 25 Minuten war recht viel Sand im Antriebsgetriebe der Gastge-berinnen. Die Torausbeute war bei den vielen Fehlern recht mager, so dass Varel sogar auf 11:4 davonziehen konnte. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte man die spielerischen Elemente auch in Tore ummünzen. Die Phase nach der Pause war für die Breit-haupt-Sieben dann die beste. Nach dem 13:13-Ausgleich sah man sich beim 16:14 sogar vorn. Anschließend folgten wechselnde Führungen, die kurz vor dem Schluss ein 24:22 für Varel bedeuteten. Mit etwas Glück schafften die Gastgeberinnen noch den Ausgleich.

Tura Marienhafe - TSV Ganderkesee 26:20 (12:8): Die Aufgabe, in Marienhafe bestehen zu können, war schon vor dem Anpfiff recht schwer. Da Maike Berner nicht mit von der Partie war, hatte die Mannschaft lediglich eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Yvonne Mühlbach brachte den TSV zwar mit 1:0 in Front, doch technische Fehler im Angriff sowie eine unübersehbare Abschlussschwäche luden Tura immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Nur gut, dass Sandra Peters im TSV-Gehäuse glänzend aufgelegt war und einen höheren Rückstand verhinderte. Mitte der ersten Halbzeit war das "Rumpfteam" des TSV dann wesentlich besser im Spiel und kam auf 7:9 heran. Nach dem 12:8-Pausenstand konnte Ma-rienhafe über ein 13:11 auf 17:11 erhöhen. Die nie aufgebenden Ganderkeseerinnen schöpften beim 16:18 beziehungsweise 18:20 wieder Hoffnungen, doch die Kraft reichte nicht, um in der Schlussphase noch einmal Akzente setzen zu können. So zog Tura wieder mit fünf Toren weg und sicherte sich die Punkte.

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