Doch Außenseiter Eintracht Aumund unterliegt Bremen-Liga-Absteiger FC Union 60 im Lotto-Pokal noch mit 2:6 Hensel-Tore sorgen zwischenzeitlich für Hoffnung

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26.07.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marc Gogol

Aumund. Es hat nicht gereicht für den Außenseiter. Trotz einer phasenweise guten Vorstellung unterlag der in die Stadliga abgestiegene SV Eintracht Aumund in der ersten Runde des Fußball-Lotto-Pokals dem neuformierten Bremen-Liga-Absteiger FC Union 60 mit 2:6 (0:2). Union empfängt nun in der zweiten Runde den SV Grohn, der sich beim Bezirksligisten FC Roland ­schadlos hielt.

In den ersten 20 Minuten kamen die Nordbremer zu gutklassigen Torgelegenheiten. „Drei oder vier“, zählte Aumunds Neu-Trainer Sascha Adler, der dann aber zwei Geschenke an die Mannschaft vom Jürgensdeich konstatieren musste. „Das 0:1 war eine feine Einzelleistung, da kann man nichts sagen“, so Adler, „beim 0:2 und 0:3 haben wir uns aber selbst bestraft“. Zunächst griff Torhüter Marius Engelhardt an einem langen Ball vorbei und erlaubte dem Union-Stürmer Manuel Joao Dinis Carrilho den zweiten Treffer per Kopf. Dann gestatteten die Gastgeber Marc Fabricio Campagnaro da Silva den nächsten einfachen Torerfolg gleich nach Wiederbeginn.

Zwei Tore von André Hensel ließen die Aumunder noch einmal Hoffnung schöpfen. Mit einem offensiven Wechsel blies Sascha Adler zum Angriff. „Wir gingen auf das 3:3“, berichtete der SVEA-Trainer. Allerdings hatte sich zuvor Verteidiger Michael Barwig an der Leiste verletzt, sein Ausfall schwächte die Aumunder Deckung. Nach einem Eckball, der an den langen Pfosten gespielt wurde, markierte Andi Julian Marks Ramirez rund sechs Minuten vor dem Spielende das entscheidenden 4:2 für Union.

Nach der Vorentscheidung ließ die Aufmerksamkeit bei den Spielern des SV Eintracht Aumund nach, was noch zu zwei weiteren Gästetoren führte. Unter anderem kam der eingewechselte Steffen Benke bei einem Abwehrversuch zu spät und verursachte einen berechtigten Foulelfmeter, der zum 2:5 führte. „So deutlich, wie es das nackte Ergebnis aussagt, war der Spielverlauf aber nicht“, betonte Sascha Adler nach seiner Pflichtspielpremiere.

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