Four-Day-Challenge

Herausforderung auf Zypern gesucht

Helge Schweers von der SG akquinet Lemwerder absolvierte vier Läufe in vier Tagen. Mit einer Gesamtzeit von 4:02:48 Stunden belegte Schweers den sechsten Platz bei den Männern M 50.
01.12.2017, 09:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann
Herausforderung auf Zypern gesucht

Blauer Himmel, Palmen und das Mittelmeer: Holger Schweers von der SG akquinet Lemwerder startete bei einer Laufserie auf Zypern.

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Lemwerder. Helge Schweers von der SG akquinet Lemwerder ist bei der Four-Day-Challenge auf Zypern gestartet. Dabei standen vier Läufe in vier Tagen auf dem Programm. Mit einer Gesamtzeit von 4:02:48 Stunden belegte Schweers den sechsten Platz bei den Männern M 50. „Ich habe ja schon viele Wettkämpfe absolviert. Aber die Challenge hier auf Zypern war doch etwas ganz Besonderes“, teilte der Routinier mit.

„Aufgrund der besonderen Beziehung zu Zypern kam das Hauptteilnehmerfeld auch aus Großbritannien“, informierte Helge Schweers. Insgesamt sind etwa 220 Teilnehmer in die Tour gestartet. „In der Spitze waren die Jungs echt schnell unterwegs. Aber auch der Rest des Teilnehmerfelds bestand aus erfahrenen Läufern“, so Schweers. ­Viele Teilnehmer hätten der Army und der Royal Air Force angehört. Aus Deutschland seien ungefähr 20 Läufer dabei gewesen, berichtete Lemwerders Läufer.

Der erste Lauf führte über sechs Kilometer. Alle Aktiven starteten im Abstand von zehn Sekunden. „Man musste also sehen, dass man sein eigenes Tempo findet und nicht zu schnell angeht“, erklärte Helge Schweers. Als fünfter Starter sei er zwar schnell ganz vorne gewesen, hätte aber wenig Orientierung im Hinblick auf die Leistung der anderen Läufer gehabt. „Da ich ja wusste, dass noch drei anstrengende Läufe kommen, habe ich versucht, in 4:15 Minuten pro Kilometer durchzukommen“, sagte Schweers. Dies habe auch ganz gut geklappt.

Der Elf-Kilometer-Berglauf am zweiten Tag mit 650 zu absolvierenden Höhenmetern führte über unbefestigte Trail-Wege. „Ich war so etwas noch nie gelaufen. Man kann es wohl auch nicht wirklich in der Wesermarsch trainieren“, gab Helge Schweers zu bedenken. Bei Passagen mit mehr als zehn Prozent Steigung habe er wie viele andere Teilnehmer auch Gehpausen eingelegt. Der dritte Tag hielt einen Halbmarathon bereit. Ein paar knackigen Anstiegen folgte eine Passage über fünf Kilometer, bei der es über 400 Höhenmeter den Berg hinunter ging. Dabei gab es immer einen direkten Blick aufs Meer. „Das war echt toll. Man musste aber immer sehr aufmerksam laufen, denn Steine, Geröll und Sand führten immer zu Stürzen“, ließ der SGaL-Läufer wissen. Er selbst bewältigte den nicht ganz ungefährlichen Lauf im anvisierten Fünf-Minuten-Schnitt pro Kilometer.

Im vierten und letzten Lauf ging es bereits morgens über zehn Kilometer durch die Stadt Paphos. „Ich habe schon die Anstrengung der vergangenen Tage gemerkt. Aber jeder Läufer hat noch einmal alles gegeben“, betonte Helge Schweers. Mit einer Zeit von 43:19 Minuten bestätigte dieser die Platzierung der vorausgegangenen Rennen. „Toll an einer solchen Serie ist, dass du dich nicht verstecken kannst und die Leistung kontinuierlich abrufen musst“, bilanzierte Schweers. Es habe sich um eine sehr gelungene Veranstaltung zum Ende der Saison gehandelt. Helge Schweers vermochte es auch zu verschmerzen, dass er die insgesamt 48 Kilometer nicht ganz unter den angepeilten vier Stunden absolvierte.

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