Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst II verliert beim Spitzenreiter HSG Wilhelmshaven II/Grüppenbühren II siegt mit 30:19 gegen Wiefelstede Hergen Franz trotz 32:37-Pleite zufrieden

Ganderkesee-Bookholzberg· Wilhelmshaven· Wildeshausen · Nordenham. Von den vier Weser-Ems-Ligisten aus der Region hatten am Wochenende nur die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II Grund zur Freude: Das Team von Trainer Andreas Müller gewann in eigener Halle mit 30:19 (13:9) gegen den SV Eintracht Wiefelstede. Auswärtsniederlagen gab es hingegen für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III, die mit 25:28 (10:15) bei der HSG Blexen/Nordenham verlor, und die HSG Delmenhorst II – 32:37 (15:21) beim Spitzenreiter HSG Wilhelmshaven II.
21.01.2014, 00:00
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Von Rolf Behrens

Von den vier Weser-Ems-Ligisten aus der Region hatten am Wochenende nur die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II Grund zur Freude: Das Team von Trainer Andreas Müller gewann in eigener Halle mit 30:19 (13:9) gegen den SV Eintracht Wiefelstede. Auswärtsniederlagen gab es hingegen für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III, die mit 25:28 (10:15) bei der HSG Blexen/Nordenham verlor, und die HSG Delmenhorst II – 32:37 (15:21) beim Spitzenreiter HSG Wilhelmshaven II. Weiterhin in großer Abstiegsgefahr schwebt die HSG Harpstedt/Wildeshausen, die in eigener Halle ein 24:28 (11:10) gegen die SG Wilhelmshaven kassierte.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - SV Eintracht Wiefelstede 30:19 (13:9). Die Revanche für die knappe 22:23-Hinspielniederlage ist Grüppenbühren geglückt. In der Anfangsphase lief das Spiel der Hausherren allerdings noch nicht rund – nach 13 Minuten lag Wiefelstede mit 6:5 vorn. Trainer Andreas Müller nahm eine frühe Auszeit, und in der 17. Minute brachte Kevin Wehnert seine Mannschaft mit 8:7 in Führung. Danach erhöhten die Gastgeber das Tempo und bauten ihren Vorsprung auf vier Treffer aus. Die Entscheidung fiel dann bereits kurz nach dem Wechsel, als Grüppenbühren, mit einem starken Jan-Dirk Alfs im Tor, innerhalb von fünf Minuten auf 20:9 davonzog.

HSG Wilhelmshaven II - HSG Delmenhorst II 37:32 (21:15). Beim Spitzenreiter gab es für die Delmenhorster nicht viel zu holen, zumal in Jörn Janßen, Christoph Meyer-Ebrecht und Marcian Markowski drei Stammkräfte fehlten. Dennoch bescheinigte Hergen Franz, der Trainer Florian Bogun vertrat, seinem Team eine gute Leistung: „Die Jungs haben sich gegenüber dem Holthusen-Spiel deutlich gesteigert und bis zum Schluss alles gegeben.“ In der Anfangsphase lagen die Gäste schnell mit 1:6 hinten, kamen in der 17. Minute durch Simon Pelka aber zum 9:9. Danach übernahmen wieder die Hausherren die Initiative, legten fünf Tore vor und ließen sich diese Führung bis zum Schluss nicht mehr nehmen.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - SG Wilhelmshaven 24:28 (11:10). Für Harpstedt war es eine vermeidbare Niederlage, die am Ende der Saison noch richtig weh tun könnte. Die Hausherren schlossen ihre Angriffe immer wieder zu früh ab. Zudem setzten sie ihre Würfe zu hoch an, sodass die groß gewachsenen Gäste-Torhüter Marco Julius und Markus Schopp nur wenig Mühe damit hatten, sie zu entschärfen. Dabei hatte das Spiel für Harpstedt gut begonnen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase stabilisierte sich die Deckung, und Keeper Jannik Mädler zeigte sich in guter Form. Nach 15 Minuten lagen die Hausherren mit 7:5 in Führung, wenig später dann sogar mit 10:5. Beim Stand von 11:7 vergaben die Harpstedter zwei Tempogegenstöße, und Wilhelmshaven verkürzte noch vor der Pause auf 10:11.

Nach Wiederanpfiff traf Jan Witscher zum 14:10, danach ging bei den Hausherren lange Zeit aber nichts mehr. Wilhelmshaven kam zum 20:17. In der Folge waren es Malte Wittwer (traf zum 20:20) und Ingo Fichter (traf zum 24:24), die die Gastgeber im Spiel hielten. In den letzten drei Minuten agierte Harpstedt aber zu überhastet, was die Gäste letztlich zur Entscheidung nutzten.

HSG Blexen/Nordenham - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 28:25 (15:10). Nach zuletzt guten Leistungen war der Auftritt der Grüppenbührener dieses Mal enttäuschend. Ohne Sebastian Mielcarek fehlte vorne der Schwung. Was blieb, waren viele Einzelaktionen, die bis zur 15. Minute immerhin ein 8:8 brachten. Danach nutzten die Gastgeber ihre Ballgewinne und erspielten sich ein 15:10 zur Pause.

In Hälfte zwei änderte sich das Bild zunächst nicht. Blexen/Nordenham zog auf 21:14 davon (40.). Danach ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen, und Grüppenbühren kam auf 22:24 heran (50.). Beim Stand von 24:26 handelte sich Gäste-Trainer Till Schwab-Sacher dann eine unnötige Zeitstrafe wegen Meckerns ein. In Überzahl machte die Heimsieben dann alles klar und gewann am Ende mit 28:25.

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