Weyhe Hinten sicher, vorne eiskalt

Weyhe (lal). Mit einem fulminanten 5:1 (2:1)-Erfolg über Kellerkind SV Eintracht Aumund hat sich der SC Weyhe wieder ins sichere Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga Bremen vorgearbeitet. Vor allem in der zweiten Halbzeit sorgte das Team von Trainer Stephan Stindt mit einer starken Leistung für beste Stimmung auf den Rängen, die nur noch durch das anschließende gemeinsame Grillen von Mannschaft und Fans gesteigert werden konnte.
12.05.2014, 00:00
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Von Lars Lucke

Mit einem fulminanten 5:1 (2:1)-Erfolg über Kellerkind SV Eintracht Aumund hat sich der SC Weyhe wieder ins sichere Mittelfeld der Fußball-Bezirksliga Bremen vorgearbeitet. Vor allem in der zweiten Halbzeit sorgte das Team von Trainer Stephan Stindt mit einer starken Leistung für beste Stimmung auf den Rängen, die nur noch durch das anschließende gemeinsame Grillen von Mannschaft und Fans gesteigert werden konnte.

„Zu Beginn waren wir noch etwas fahrig und haben zu viel mit langen Bällen operiert“, sagte Stindt nach der Partie, „nach der Pause lief dann unser Kurzpassspiel, da gab‘s nichts mehr zu meckern.“ Gerade mal 53 Sekunden war die Begegnung alt, da hatte Kevin Nienstermann bereits das 1:0 erzielt (1.). Vorausgegangen war ein sehenswerter Spielzug über Dominik Resow und Florian Richter, dessen Flanke auf den zweiten Pfosten vom Stürmer nur noch eingenickt werden musste. Zehn Minuten später war alles wieder offen, als sich André Hensel nach einem langen Ball gleich zwei Mal durchsetzen konnte und zum 1:1 einschob (11.). Noch vor der Pause erhöhte der Mann des Spiels, Fabian Oehlerking, per Foulelfmeter auf 2:1 (42.), nachdem Chris Plate zuvor im Strafraum von den Beinen geholt worden war.

Mann des Spiels wurde Oehlerking nicht nur wegen seines Treffers, sondern weil er nach der Pause den angeschlagenen Daniel Denter im Tor ersetzte und mit zwei Glanzparaden sofort seine Eignung für diesen Posten unterstrich.

Hinten sicher, vorne eiskalt, so lautete die Überschrift für die zweite Hälfte. Alexander Zabel (59.) besorgte nach blitzsauberem Konter über den eingewechselten Marvin Brüggemann das 3:1. Der ebenfalls eingewechselte Tobias Schlaak schnappte sich nach einem weiteren Elfmeterpfiff den Ball – diesmal war ein Handspiel auf der Linie geahndet und mit Roter Karte bedacht worden – und versenkte ihn sicher im Eintracht-Gehäuse (73.).

Marvin Brüggemann guckte schließlich nach Vorlage von Alexander Zabel den SV-Keeper aus und stellte aus rund acht Metern den 5:1-Endstand her (88.).

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