Fußball-Kreisliga Diepholz Hische will nach der Winterpause voll angreifen

Neubruchhausen. Trotz einer angespannten Personalsituation überwintert der TSV Neubruchhausen in der Fußball-Kreisliga Diepholz auf dem vierten Rang. "Wir haben Anschluss an die Spitze und können nach der Winterpause voll angreifen", bilanziert Trainer Peter Hische.
29.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Tanno Oetting

Neubruchhausen. Trotz einer angespannten Personalsituation hat der TSV Neubruchhausen eine passable Hinrunde gespielt und überwintert in der Fußball-Kreisliga Diepholz auf dem vierten Rang. "Mit dem Verlauf sind wir zufrieden. Es hätte zwar noch der ein oder andere Punkt mehr sein können, doch wir haben Anschluss an die Spitze und können nach der Winterpause voll angreifen", bilanziert Trainer Peter Hische.

Der Übungsleiter hatte den Posten in Neubruchhausen im vergangenen Sommer zusammen mit Kollege Uwe Vogel übernommen. Der Kern der Mannschaft, der auch schon unter Amtsvorgänger Andreas Scharf aktiv war, blieb erhalten, außerdem wurde der Kader um sechs Neuzugänge verstärkt. "Das Team ist sehr ausgeglichen besetzt, und wir sind als Kollektiv stark. Einzelne Spieler braucht man deshalb nicht herauszuheben", betont Peter Hische.

Der Saisonbeginn verlief dann aber dennoch etwas holprig, es setzte deutliche Niederlagen gegen den TuS Syke (0:5) und den TuS Sulingen (0:3). "Beide Teams zählen aber auch zu den absoluten Aufstiegsanwärtern, wir befanden uns dagegen in der Findungsphase. Der Kern war zwar zusammengeblieben, doch die Jungs haben ein wenig Zeit gebraucht, um sich auf meine Spielphilosophie einzustellen", begründet Hische den missratenen Start in die Spielzeit.

Konstant gut

Im weiteren Verlauf zeigte der TSV dann aber konstant gute Leistungen und pirschte sich aus dem Mittelfeld der Tabelle in die Nähe der Aufstiegsränge heran. In Anbetracht der schwierigen personellen Lage sind die starken Auftritte letztlich doch ein wenig überraschend: "Wir haben fast nie mit der gleichen Startelf gespielt. Dennis Lange ist oft ausgefallen, Bastian Hattesohl, Jens Lange, Steffen Beckefeldt und Jannes Struß sind oder waren lange verletzt. Hinzu kommt noch die unregelmäßige Trainingsbeteiligung einiger Spieler", klagt Hische.

Doch daran wird sich vermutlich auch in der Rückrunde nicht allzu viel ändern. Die Gründe liegen auf der Hand: Viele TSV-Akteure arbeiten im Schichtdienst, sind beruflich in Hannover oder Hamburg gebunden oder studieren an verschiedenen Universitäten der Region.

"Daran müssen wir arbeiten"

So wird man in Neubruchhausen wohl auch weiterhin mit einer überschaubaren Trainingsbeteiligung leben müssen. Trainer Peter Hische sieht deshalb in einem anderen Punkt viel eher die Möglichkeit, sich zu verbessern: "Die Chancenverwertung war bei uns in der Hinrunde nicht optimal, daran müssen wir arbeiten", erklärt der Coach. Das sei ein realistisches Ziel für die Rückrunde.

Ein Sinnbild für vergebene Großchancen war in diesem Zusammenhang die Partie gegen den SV Heiligenfelde, als der TSV eine deutliche Halbzeitführung verpasste und am Ende nur ein 1:1 heraussprang. Letztendlich sind es aber nur kleine Dinge, an denen man in Neubruchhausen feilen muss. Die Grundausrichtung stimmt - und sollte Neubruchhausen in der Rückrunde vom Verletzungspech verschont bleiben - winkt zumindest ein Platz im oberen Tabellendrittel.

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