Findorffer bezwingen Daverden II

Höhenflug fortgesetzt

Findorff. Die Handballer der SG Findorff kennen in der Landesklasse zurzeit nur den Weg nach oben. Sie kehrten mit einem 30:26 (15:13)-Erfolg vom TSV Daverden II zurück und fuhren damit ihren dritten Sieg in Serie ein.
04.04.2019, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik

Findorff. Die Handballer der SG Findorff kennen in der Landesklasse zurzeit nur den Weg nach oben. Sie kehrten mit einem 30:26 (15:13)-Erfolg vom TSV Daverden II zurück und fuhren damit ihren dritten Sieg in Serie ein. Der Aufschwung der „Füchse“ spiegelt sich sofort in der Tabelle wider, in der sie sich mit 19:19 Punkten an den Niedersachsen vorbei auf den siebten Platz vorarbeiteten. Am heutigen Donnerstag müssen sie im Nachholspiel beim Neuntplatzierten HSG Lesum/St. Magnus ran (20.20 Uhr, Klostermühlenweg). Gegen die Rot-Blauen gelang den „Füchsen“ im Hinspiel nur ein knapper 30:29-Triumph.

Der Erfolg der SG Findorff war in Daverden gleich in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Erstens, weil sie zu den Niedersachsen ohne acht Stammkräfte gefahren waren und sich auswärts bislang ohnehin nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten (bis dahin 3:13 Punkte). Außerdem hatte sich die Verbandsliga-Reserve schon im Hinspiel mit 25:19 bei der SG Findorff durchgesetzt, die den Klassenerhalt gerade erst perfekt gemacht hatte.

Das alles hielt den Aufsteiger aber nicht davon ab, seinen Höhenflug auch in Daverden fortzusetzen. „Wir haben verdient gewonnen, es gab bei uns keinen einzigen Ausfall“, lobte der SG-Trainer Thorsten Terborg sein komplettes Kollektiv. Das setzte sich nach dem 12:12 über 14:12 auf 19:15 ab (Pablo Carneiro Alves/38.), wobei es in dieser Phase auch von zwei Zeitstrafen des Gastgebers profitierte. Diesen Vorsprung brachten die Bremer clever ins Ziel und führten beim 24:19 von Nicolas Schlobohm über 25:20, 26:21 bis hin zum 29:24 mehrfach mit fünf Toren (58.).

„Unsere Abwehr stand sicher, außerdem waren wir im Angriff ausgeglichener besetzt als unser Gegner“, meinte Thorsten Terborg, der auch mit der Trefferquote seiner Offensivabteilung sehr zufrieden war. In der präsentierte sich vor allem der Routinier Christian Stelzner als sehr treffsicher, der alle seine sieben Strafwürfe verwandelte und aus dem Feld drei weitere Tore zum verdienten Erfolg beisteuerte.

SG Findorff: Hämmerling, Ahrens; Laechelin (3), Schlobohm (3), Stelzner (10/7), Nikutowski (4), F. Schröder (3), Bertram (1), Carneiro Alves (2), Röhlk (4).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+