Landesliga 3: SG-Volleyballer nach 1:3 unter Druck – und auf Wilstedter Schützenhilfe angewiesen Hoffen auf den letzten Spieltag

Landkreis Rotenburg. Die Volleyballer der SG Karlshöfen/Gnarrenburg sind am letzten Spieltag der Landesliga 3 nicht nur zum Siegen verdammt, sondern müssen auch noch auf die Schützenhilfe des MTV Wilstedt hoffen. Nur, wenn der bereits abgestiegene MTV dem TuS Zeven II einen Sieg abringt, haben die SG-Herren noch realistische Chancen auf den direkten Klassenerhalt.
20.03.2015, 00:00
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Hoffen auf den letzten Spieltag
Von Tobias Dohr

Die Volleyballer der SG Karlshöfen/Gnarrenburg sind am letzten Spieltag der Landesliga 3 nicht nur zum Siegen verdammt, sondern müssen auch noch auf die Schützenhilfe des MTV Wilstedt hoffen. Nur, wenn der bereits abgestiegene MTV dem TuS Zeven II einen Sieg abringt, haben die SG-Herren noch realistische Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Dafür benötigen sie jedoch selbst erst einmal einen doppelten Erfolg am letzten Heimspieltag der Saison.

TSV Oerel-Barchel – SG Karlshöfen/Gnarrenburg 3:1 (25:19, 25:23, 19:25 25:18): Trotz einer ansprechenden Leistung reichte es gegen den neuen Tabellenzweiten am Ende nicht zu einem Punktgewinn, wenngleich Kapitän Clemens Kullik sich nach dem Spiel sicher war: „Gegen einen Abstiegskonkurrenten hätte wir mit dieser Leistung sicher Punkte geholt.“

Den ersten Durchgang brauchten die SG-Herren, um sich vor allem an die starken Flatteraufschläge des Gegners zu gewöhnen. Satz zwei war dann bis zum 15:15 ausgeglichen, im dritten Durchgang sorgte Sven von Scheidt für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Im vierten Satz war die Partie dann aber nach dem 9:17 gelaufen.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Behrmann, Böttjer, Burmester, Engler, Haufler, Hünecke, Clemens Kullik, von Scheidt, Wrissenberg

TSV Stelle II – MTV Wilstedt 0:3 (16:25, 15:25, 17:25): Aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams stand der Wilstedter Abstieg in die Bezirksliga bereits vorher fest. Dennoch wollte der MTV nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie unbedingt mal wieder gewinnen – auch wenn gegen das noch völlig sieglose Tabellenschlusslicht aus Stelle gerade einmal sechs Akteure zur Verfügung standen.

Sowohl in Satz eins (0:5) als auch in Durchgang zwei (1:4) benötigten die Wilstedter dann auch eine gewisse Anlaufzeit, ehe die Sicherheit zurückkehrte. Torben Intemann und Heiko Wulff sorgten im ersten Durchgang mit einer Aufschlagserie für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang war dies dann Jan-Christoph Viebrock vorbehalten. „Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst und endlich einmal wieder drei Punkte geholt“, fasste Heiko Wulff zusammen, fügte aber auch einschränkend hinzu: „Allerdings reichte dazu eine durchschnittliche Leistung aus.“

MTV Wilstedt: Erdmann, Gehrels, Intemann, Kromat, Viebrock, Wulff.

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