Handball-Landesligen der Frauen: HSG Delmenhorst und Grüppenbühren/Bookholzberg starten mit Niederlagen in die neue Saison

Hoffnung nach Hanenkamps Tor währt nicht lange

Delmenhorst/Osnabrück. Der Saisonauftakt ist den Handballerinnen der HSG Delmenhorst missglückt: Am ersten Spieltag der Landesliga Bremen setzte es eine 25:26 (11:15)-Heimniederlage gegen den TSV Morsum. Ebenfalls mit einem Misserfolg ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in die Landesliga Weser-Ems gestartet.
14.09.2016, 00:00
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst/Osnabrück. Der Saisonauftakt ist den Handballerinnen der HSG Delmenhorst missglückt: Am ersten Spieltag der Landesliga Bremen setzte es eine 25:26 (11:15)-Heimniederlage gegen den TSV Morsum. Ebenfalls mit einem Misserfolg ist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in die Landesliga Weser-Ems gestartet. Das Team verlor bei der HSG Osnabrück mit 25:29 (13:16).

HSG Delmenhorst - TSV Morsum 25:26 (11:15). Am Ende wurde es zwar noch knapp, doch zwischenzeitlich sah es für die Delmenhorsterinnen düster aus. Nach 48 Minuten lag die Mannschaft der Trainer Stefan Neitzel und Ingo Renken sogar mit 16:26 zurück. Gestartet waren die Gastgeberinnen gut. Sie lagen nach Toren von Hannah Eilers und von Sabrina Weyhausen, die nach langer Verletzungspause erstmals wieder mitwirkte, mit 2:1 vorn. Anschließend nutzte Morsum die Fehler der Heim-Sieben aus und zog auf 7:3 davon, ehe Delmenhorst durch Eilers zum 7:7 ausglich (11.). Im Angriff fehlte den Gastgeberinnen jedoch die Durchschlagskraft, und das Passspiel war fehlerhaft, sodass die Gäste immer wieder in Ballbesitz kamen. Nach der Pause schienen die Delmenhorsterinnen dann unterzugehen. Fast jeder Wurf des Gegners war drin, und vorne gab es reihenweise Ballverluste. Nach dem Zehn-Tore-Rückstand zeigte die Heim-Sieben aber große Moral. Die Abwehr stand plötzlich wie eine Mauer, und im Angriff lief es ebenfalls besser. Als Celine Hanenkamp in der 58. Minute zum 24:26 traf, keimte wieder Hoffnung auf. Genug Chancen waren da, doch es reichte nur noch zum Anschlusstreffer von Melina Helfrich. „Die letzten 15 Minuten geben uns definitiv Hoffnung für die kommenden Spiele“, sagte Renken.

HSG Osnabrück - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 29:25 (16:13). Die von Harald Logemann trainierten Gäste legten einen nervösen Start mit vielen Fehlern hin und lagen schnell mit 3:7 zurück. Da sich auch im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit Grüppenbührens Fehlerquote im technischen Bereich nicht entscheidend minimierte, konnte Osnabrück seinen Vorsprung bis zur Pause verwalten. Das Bild blieb dann auch nach dem Seitenwechsel nahezu unverändert: Osnabrück erzielte zwei schnelle Tore zum 18:13. Katja Hammler brachte die Gäste zwar durch einen verwandelten Siebenmeter noch einmal bis auf 16:19 heran, doch nach dem 18:23 war wenig später endgültig die Entscheidung gefallen. Harald Logemann gab hinterher zu Protokoll: „Es war ein schlechter Beginn von uns, es kann also nur besser werden.“ Erst im Sommer hatte der erfahrene Coach die Mannschaft übernommen.

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