Regionalligist TSV Lesum-Burgdamm nach Arbeitssieg in unverändert großer Abstiegsgefahr Hoffnungsträger namens BSG Bremerhaven

Lesum. Die Hoffnung des TSV Lesum-Burgdamm im Abstiegskampf der 2. Basketball-Regionalliga West der Herren trägt einen Namen: BSG Bremerhaven. Einen Spieltag vor Saisonende weisen die auf einem Abstiegsrang liegenden Nordbremer weiterhin einen Punkt Abstand zum rettenden Ufer und den Konkurrenten TK Hannover sowie BG '89 Rotenburg/Scheeßel auf und sind auf einen Patzer der Konkurrenz angewiesen. Einen Patzer und einen eigener Sieg beim Tabellenvierten VfL Hameln wohlgemerkt. Da mit einer Niederlage der BG '89 beim Schlusslicht Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB II nicht zu rechnen ist, konzentriert sich die Hoffnung jetzt auf den Tabellensechsten BSG Bremerhaven, der TK Hannover empfängt.
04.04.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Lesum. Die Hoffnung des TSV Lesum-Burgdamm im Abstiegskampf der 2. Basketball-Regionalliga West der Herren trägt einen Namen: BSG Bremerhaven. Einen Spieltag vor Saisonende weisen die auf einem Abstiegsrang liegenden Nordbremer weiterhin einen Punkt Abstand zum rettenden Ufer und den Konkurrenten TK Hannover sowie BG '89 Rotenburg/Scheeßel auf und sind auf einen Patzer der Konkurrenz angewiesen. Einen Patzer und einen eigener Sieg beim Tabellenvierten VfL Hameln wohlgemerkt. Da mit einer Niederlage der BG '89 beim Schlusslicht Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB II nicht zu rechnen ist, konzentriert sich die Hoffnung jetzt auf den Tabellensechsten BSG Bremerhaven, der TK Hannover empfängt.

Am vorletzten Spieltag machten alle drei Abstiegskandidaten ihre Hausaufgaben. TK Hannover entschied das Stadtderby gegen die Hannover Korbjäger mit 71:57 (40:30) für sich, Rotenburg/Scheeßel zerlegte den Vorletzten TSV Quakenbrück mit 89:46 und dem TSV Lesum-Burgdamm gelang mit dem 73:65 gegen Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB II der siebte Saisonsieg.

"Ein Arbeitssieg", gab Lesums Spielertrainer Lars Kaniok unumwunden zu, der zwar zu keiner Phase Zweifel am Erfolg haben musste, aber auch keineswegs vollauf zufrieden sein konnte. "Wir hatten einige gute Runs, haben aber auch sehr schnell wieder die Konzentration verloren." Das Geschehen im Heisterbusch bezeichnete er vor allem gegen Ende der jeweiligen Viertel als "sehr zäh". Das galt insbesondere für den Schlussakt, in dem die Lesumer jegliche Treffsicherheit vermissen ließen und gegen einen bis zur Schlusssirene motiviert zu Werke gehenden Kontrahenten ihr Glück oft aus ungünstigen Wurfpositionen suchten. So reduzierten die Niedersachsen den Rückstand von 14 nach dem dritten Viertel noch auf acht Zähler, Lesum gelangen dabei in den letzten zehn Minuten nur dürftige elf Punkte.

"Wir waren in einigen Minuten gehemmt", stellte Lars Kaniok, der über 40 Minuten durchwechselte, fest. Alles andere als gehemmt müssen die Lesumer am kommenden Sonnabend um 19 Uhr in der Rattenfängerstadt auftreten. In Hameln gilt es, befreit und beflügelt aufzuspielen. Erneut hemmend könnte sich aber eine Niederlage der BSG Bremerhaven auswirken, die TK Hannover nämlich bereits zur besten Kaffeezeit um 15 Uhr empfängt.

TSV Lesum-Burgdamm: Chrzanowski, Michael Diederich, Patrick Diederich (4), Herbst (19), Jannings (2), Jung (2), Kubitz (2), Lindemann (11), Müller (2), Pazur (12), von Döllen (19).

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