Handball-Landesliga: 35:29-Erfolg in Georgsmarienhütte / Grüppenbühren mit 25:30 in Osnabrück

Hoykenkamp gewinnt trotz Schwächephasen

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Erster Saisonsieg für die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp: Die Mannschaft von Trainer Frank Kessler gewann in der Weser-Ems-Staffel am Wochenende mit 35:29 (18:11) beim TV Georgsmarienhütte. Für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg setzte es im zweiten Spiel hingegen die zweite Pleite – 25:30 (14:13) hieß es am Ende bei der HSG Osnabrück.
20.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Frederic Oetken
Hoykenkamp gewinnt trotz Schwächephasen

Frank Kessler

Ingo Moellers

Georgsmarienhütte/Osnabrück. Erster Saisonsieg für die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp: Die Mannschaft von Trainer Frank Kessler gewann in der Weser-Ems-Staffel am Wochenende mit 35:29 (18:11) beim TV Georgsmarienhütte. Für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg setzte es im zweiten Spiel hingegen die zweite Pleite – 25:30 (14:13) hieß es am Ende bei der HSG Osnabrück.

TV Georgsmarienhütte - TS Hoykenkamp 29:35 (11:18). Nach der deutlichen Heimpleite zum Auftakt gegen Dinklage zeigte Hoykenkamp am zweiten Spieltag ein anderes Gesicht. Aus einer sicheren 6:0-Deckung heraus kamen die Gäste immer wieder zu Ballgewinnen und erspielten sich Torchancen durch Gegenstöße. Allerdings wussten sie diese zu Beginn nicht immer zu nutzen. „Wir haben super Bälle erkämpft, die Chancen aber einfach nicht gemacht“, ärgerte sich Kessler. Die Folge war ein 3:3 nach neun Minuten. Danach setzte sich Hoykenkamp mehr und mehr ab und ging mit sieben Toren Vorsprung in die Pause – 18:11. Nach dem Wechsel blieb die Kessler-Sieben die spielbestimmende Mannschaft, zeigte aber einige Unkonzentriertheiten, und die Gastgeber verkürzten auf 26:29 (53.). Die TSH fing sich jedoch rechtzeitig, sodass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. „Wir haben das Spiel über 60 Minuten dominiert. Allerdings hatten wir wieder einige Schwächephasen, die es in Zukunft abzustellen gilt. Auch in der Chancenverwertung müssen wir noch etwas nachlegen“, bilanzierte Kessler.

HSG Osnabrück - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 30:25 (14:13). Das Hauptproblem der Gäste war die hohe Anzahl an technischen Fehlern: 32 Stück waren es, mit denen man laut Co-Trainer Andreas Müller „gerade auswärts kein Spiel gewinnen kann“. Grüppenbühren hatte sich vorgenommen, nicht wieder früh in Rückstand zu geraten und von Beginn an hellwach zu sein, doch Osnabrück legte prompt ein 5:1 vor. „Wir haben den Start wieder völlig verschlafen“, ärgerte sich Müller, der Chefcoach Sven Engelmann auf der Trainerbank vertrat. Erst im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fingen sich die Gäste und kamen durch Alexander Depperschmidt zum 10:10 (23.). Mit dem Pausenpfiff kassierte Grüppenbühren das 13:14. „Da waren wir zu langsam hinten und haben über die Außen den Gegentreffer bekommen. Sowas darf nicht passieren“, ärgerte sich Müller. Nach dem Wechsel setzte sich Osnabrück langsam ab, und Grüppenbühren hatte immer mehr Probleme mit dem harzigen Ball. In der Schlussphase rafften sich die Gäste noch einmal auf, aber zu etwas Zählbarem reichte es letztlich nicht mehr. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, sagte Müller nach dem Spielende.

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