Abstieg in die Handball-Landesliga steht laut Staffelleiter Schoof fest Hoykenkamp ohne Hoffnung

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Seit dem vergangenen Wochenende herrscht zumindest weitestgehend Klarheit über die Auf- und Absteiger in den Handball-Ligen. Für die TS Hoykenkamp ist der Gang von der Verbands- in die Landesliga trotz des 29:27-Erfolgs bei TuRa Marienhafe bittere Realität geworden.
20.05.2014, 00:00
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Hoykenkamp ohne Hoffnung
Von Christoph Bähr

Seit dem vergangenen Wochenende herrscht zumindest weitestgehend Klarheit über die Auf- und Absteiger in den Handball-Ligen. Für die TS Hoykenkamp ist der Gang von der Verbands- in die Landesliga trotz des 29:27-Erfolgs bei TuRa Marienhafe bittere Realität geworden. Sicherheitshalber erkundigte sich Jörn Franke, der Hoykenkamp in der kommenden Spielzeit übernimmt, noch bei Staffelleiter Jens Schoof. „Ich habe ihm gesagt, dass er künftig definitiv einen Landesligisten trainiert“, berichtete Schoof.

Um noch hoffen zu können, hätten die Hoykenkamper von Platz elf auf zehn springen müssen. Durch ein 25:25 gegen den TSV Bremervörde II ist jedoch die HSG Nordhorn II mit einem Punkt mehr Zehnter. In der Verbandsliga bleiben die Nordhorner trotzdem nur, wenn der VfL Fredenbeck den Drittliga-Klassenverbleib schafft. Das entscheidet sich am kommenden Sonnabend im Relegationsspiel gegen den HC Aschersleben. „Fredenbeck ist das Zünglein an der Waage“, unterstrich Schoof.

Das gilt auch für die Oberliga Nordsee, wo der ATSV Habenhausen II, der VfL Fredenbeck II und der VfL Edewecht nach seinem Rückzug als Absteiger feststehen. Wenn Fredenbecks erstes Team in die Oberliga runter muss, steht auch dem Zwölften SVGO Bremen der Gang in die Verbandsliga bevor. Davon, dass Edewecht dort in der kommenden Saison antritt, geht Schoof aus. „Sie haben für die Verbandsliga gemeldet“, sagte der Staffelleiter. Nach der Insolvenz der Spielbetriebsgesellschaft hatten die Edewechter ihr Team aus der 3. Liga zurückgezogen und auch für die Oberliga keine Mannschaft zusammenbekommen. Kürzlich präsentierte der Klub zehn Akteure, die mit Spielertrainer Tobias Weihrauch den Neustart in der Verbandsliga schaffen sollen.

Entschieden dementierte Schoof zudem Gerüchte, nach denen die Oberliga Nordsee in der neuen Spielzeit von 14 auf 16 Mannschaften aufgestockt werden soll. „Das ist absolut falsch. Es ist schade, wenn solche Unwahrheiten gestreut werden, denn sie sorgen für Unsicherheit“, betonte der Stafelleiter. Von der Verbands- in die Oberliga steigen somit ausschließlich die SG Neuenhaus/Uelsen und der TvdH Oldenburg auf.

In der Landesliga Weser-Ems hängt ebenfalls vieles von Fredenbecks Klassenerhalt in der 3. Liga ab. Zudem kämpft der Zweite FC Schüttorf 09 noch in der Relegation um den Aufstieg. Bis zu fünf Absteiger könnte es laut Landesliga-Staffelleiter Klaus Wernicke geben. Der TSV Ganderkesee muss sich darüber keine Gedanken mehr machen, er ist als Vorletzter definitiv raus. Ob der Verein ein Team für die Weser-Ems-Liga stellen kann, bleibt nun abzuwarten, denn fast alle Spieler und Coach Franke wandern ab.

Anders als bei den Männern gibt es in der Frauen-Landesliga keine Fragezeichen mehr. Aus regionaler Sicht steht fest: Der Dritte HSG Grüppenbühren/Bookholzberg rückt in die Oberliga nach (wir berichteten) und gesellt sich dort zur HSG Hude/Falkenburg. Die HSG Delmenhorst bleibt als Achter derweil in der Landesliga.

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