Landesliga: Turnerschaft unterliegt beim Schlusslicht, während Ligaprimus Bookholzberg Verfolger Schüttorf in die Schranken weist Hoykenkamp patzt im Aufstiegsrennen

Ganderkesee-Bookholzberg/Hatten-Sandkrug. In der Handball-Landesliga Weser-Ems hat sich die TS Hoykenkamp im Aufstiegsrennen einen dicken Patzer geleistet. Die Mannschaft von Trainer Martin Wessels verlor beim Tabellenletzten TSG Hatten/Sandkrug II mit 19:20 (10:8) und hat nun vier Minuspunkte mehr als der Spitzenreiter HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, der sein Heimspiel gegen den Verfolger FC Schüttorf 09 mit 28:24 (12:12) für sich entschied.
14.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Frederic Oetken

Ganderkesee-Bookholzberg/Hatten-Sandkrug. In der Handball-Landesliga Weser-Ems hat sich die TS Hoykenkamp im Aufstiegsrennen einen dicken Patzer geleistet. Die Mannschaft von Trainer Martin Wessels verlor beim Tabellenletzten TSG Hatten/Sandkrug II mit 19:20 (10:8) und hat nun vier Minuspunkte mehr als der Spitzenreiter HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, der sein Heimspiel gegen den Verfolger FC Schüttorf 09 mit 28:24 (12:12) für sich entschied.

TSG Hatten-Sandkrug II - TS Hoykenkamp 20:19 (8:10): Eigentlich war es eine Pflichtaufgabe für Hoykenkamp, eigentlich. Denn das Schlusslicht aus Hatten erwies sich als schwerer und unangenehmer Gegner. Die Hausherren verschleppten über die gesamte Spielzeit das Tempo, sodass die Gäste kaum zu ihrem gewohnten Spiel fanden. In der Deckung agierte die Wessels-Sieben sehr beweglich und die Sandkruger hatten Probleme, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen. Das Problem der Hoykenkamper lag allerdings im Angriff, beziehungsweise in der eigenen Chancenverwertung. „Wir haben einfach zu viele klare Dinger liegen gelassen“, bemängelte Wessels. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte Hoykenkamp im zweiten Durchgang zunächst Vorteile – 16:13 (46.). Hatten gab aber nicht auf und glich erneut aus. In der Schlussminute beim Stand von 19:18 für Hoykenkamp vergab Sebastian Rabe einen Strafwurf und die Chance auf die Vorentscheidung. Das rächte sich: Die Gastgeber glichen aus und erzielten mit dem letzten Angriff den Siegtreffer. „Mir fehlen wirklich die Worte. Wir haben die Woche über super trainiert und liefern so eine Leistung ab. Nun hoffe ich, dass wir wenigstens den zweiten Platz sichern“, sagte Wessels.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - FC Schüttorf 09 28:24 (12:12): Ungeschlagen im 17. Spiel in Folge blieben die Bookholzberger. Allerdings lief die HSG am Sonnabend zunächst immer einem Rückstand hinterher, weil die nur mit neun Leuten angereisten Schüttorfer konsequent das Tempo verschleppten und die Schiedsrichter kaum passives Spiel anzeigten. „Gefühlt waren wir 50 Minuten lang in der Abwehr“, sagte Trainer Sven Engelmann. Schüttorf führte in Minute 21 mit 9:6. Vor der Pause fing sich die Engelmann-Sieben aber wieder und glich durch Stefan Buß aus. In der zweiten Halbzeit hatte zunächst wieder der Gast die Nase vorn und dominierte das Geschehen. Erst in der 53. Minute egalisierte Julian Stolz zum 21:21. „Da war unser Gegner mit seinen Kräften am Ende, und wir haben das Spiel gedreht“, schilderte Engelmann, der in den letzten sieben Minuten einen 7:3-Lauf seiner Mannschaft sah. „Das war ein richtiger Arbeitssieg. Aber am kommenden Wochenende haben wir eine schwere Aufgabe in Cloppenburg, vor der ich großen Respekt habe“, blickte der Coach bereits voraus.

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