Verbandsliga-Handballer unterliegen Achim/Baden II äußerst knapp mit 28:29

Hoykenkamp verpasst den verdienten Lohn

Hoykenkamp. Für die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp gestaltet sich die Saison weiterhin recht zäh. In schöner Regelmäßigkeit verließ die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg in den entscheidenden Momenten das notwendige Glück, um den verdienten Lohn für eine insgesamt gute Leistung einzufahren. Jüngstes Beispiel war der Auftritt beim Tabellendritten SG Achim/Baden I, der knapp mit 28:29 (14:13) verloren wurde.
04.04.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rainer Jüttner

Hoykenkamp. Für die Verbandsliga-Handballer der TS Hoykenkamp gestaltet sich die Saison weiterhin recht zäh. In schöner Regelmäßigkeit verließ die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg in den entscheidenden Momenten das notwendige Glück, um den verdienten Lohn für eine insgesamt gute Leistung einzufahren. Jüngstes Beispiel war der Auftritt beim Tabellendritten SG Achim/Baden I, der knapp mit 28:29 (14:13) verloren wurde.

Stürenburg wollte sich darüber gar nicht mehr aufregen, fasste nur nochmal zusammen: "Im Hinspiel waren wir über weite Phasen die bessere Mannschaft und mussten uns mit einem Unentschieden zufrieden geben, jetzt waren wir absolut auf Augenhöhe und wir verlieren knapp. So ist das manchmal."

Dabei konnte er mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus sehr zufrieden sein. Die Vorgaben wurden gut umgesetzt und gut die Hälfte der Spielzeit lagen die Hoykenkamper auch vorn. Lediglich zwei Schwächeperioden brachten die Gastgeber wieder ins Spiel. Die erste Phase, in der die Hoykenkamper nach 3:2-Führung plötzlich mit 3:7 zurücklagen, wurde aber ebenso schnell wieder ausgeglichen (10:10) wie die zweite, die zwischen der 50. und 55. Minute folgte. Da war Achim/Baden II von 24:24 auf 28:24 davongezogen, doch erneut hielten die Hoykenkamper bis zum 28:29 dagegen. Die eigentlich noch vorhandenen 20 Sekunden Ballbesitz wurden jedoch durch etwas schläfrige Zeitnehmer auf vier Sekunden reduziert, sodass aus dem Freiwurf nichts mehr herauszuholen war.

Stürenburg konnte diesem Spiel aber durchaus positive Eindrücke abgewinnen. Und das zurecht. In einer sehenswerten Partie zweier spielerisch starker Mannschaften mit zwei guten Torleuten, unterstrichen die Hoykenkamper, dass sie in der Lage sind, gegen jede Mannschaft zu bestehen, wenn sie denn nicht wieder einmal in den entscheidenden Momenten vom Glück verlassen werden.

Ein Sonderlob verteilte Stürenburg an Alexander Kirchhof aus der zweiten Mannschaft, der bis zumSaisonende aber in der Ersten aushelfen wird, auf Linksaußen und an Patrick Stolz, der auf Rechtsaußen eine gute Leistung ablieferte.

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