Verbandsliga Nordsee HSG Delmenhorst marschiert weiter souverän durch die Liga

Die Handballer um Trainer Jörg Rademacher feiern bei TuRa Marienhafe einen ungefährdeten Auswärtserfolg und liegen damit deutlich auf Aufstiegskurs.
28.01.2018, 18:04
Lesedauer: 2 Min
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HSG Delmenhorst marschiert weiter souverän durch die Liga
Von Michael Kerzel

Marienhafe. Die Wochen der Wahrheit in der Verbandsliga Nordsee gehen für die HSG Delmenhorst erfolgreich weiter. Auch das dritte Spiel nach der Winterpause gewannen die Handballer von Trainer Jörg Rademacher in souveräner Manier. Auch wenn noch die nahezu gesamte Rückrunde vor den Delmestädtern liegt, gibt es eigentlich keine Zweifel an der direkten Rückkehr in die Oberliga. Bei TuRa Marienhafe setzte sich die Auswärts-Sieben mit 38:28 (19:12) durch. „Wir sind gut in die Partie gekommen, haben dann unseren Part runtergespielt und auch in der Höhe verdient deutlich gewonnen“, fasste Rademacher die Begegnung zusammen.

In Rückstand gerieten die Delmenhorster lediglich beim 0:1, den letzten Gleichstand gab es beim 2:2. Danach zogen die Rademacher-Mannen über 9:4 auf 19:12 zur Halbzeit davon. Näher als auf fünf Treffer beim 20:25 kam Marienhafe nie heran, Delmenhorst dominierte das Geschehen und hatte das Spiel jederzeit unter Kontrolle. „Wir haben aus einer stabilen Deckung heraus agiert und hatten gerade in der ersten Halbzeit mit Sönke Schröder auch einen guten Torwart im Kasten“, berichtete der HSG-Trainer.

Die Delmenhorster reisten mit nahezu komplettem Kader an, lediglich der an der Schulter verletzte Dominik Ludwig trat die Reise nicht mit an. Kurzfristig musste dann auch Torben Sudau krankheitsbedingt passen, sodass Jörn Janßen den Rückraum links für sich hatte und das mit elf Treffern auch ausnutzte. Dazu erzielte Tim Coors aus dem Rückraum sieben Tore. „Sie haben gute Kreuzbewegungen gemacht und auch gute Abschlüsse gefunden“, lobte Rademacher seinen Rückraum. Spielmacher Frederic Oetken verwandelte alle seine fünf Siebenmeter, Thies Kohrt und Stefan Timmermann netzten je viermal. Zu kritisieren hatte Rademacher an der Leistung des gesamten Teams weder offensiv noch defensiv etwas.

In Sachen Aufstieg kann die HSG am kommenden Spieltag den nächsten großen Schritt gehen. Dann gastiert der aktuelle Tabellendritte VfL Fredenbeck II in der Stadionhalle, kurioserweise wird es im vierten Duell des neuen Jahres das dritte mit dem jeweiligen Dritten sein. „Wir sind auf einem guten Weg, selbst wenn wir zwei Spiele in Folge in den Sand setzen sollten, würde hier nichts brennen. Wir haben uns ein gutes Polster erarbeitet“, sagte Rademacher. Doch dass eine Schwächephase kommt, scheint unwahrscheinlich. Zu souverän tritt die HSG auf, die immer stabiler wird. Doch Fredenbeck ist die einzige Mannschaft der Liga, die bisher gegen Delmenhorst gewinnen konnte (30:28 im Hinspiel).

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