Aufsteiger bezwingt Oldenburger TB mit 24:22 / Ganderkesee 26:40 HSG Hude/Falkenburg II setzt weiter besondere Duftmarken

Delmenhorst. Die HSG Hude/Falkenburg II sammelt als Aufsteiger in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen weiter Punkte. Beim Oldenburger TB gewann das Team um Inge Breithaupt mit 24:22 (14:12). Weniger Glück hatten dagegen die anderen Mannschaften. So verloren der TSV Ganderkesee beim MTV Aurich mit 26:40 (17:12), und die HSG Harpstedt/Wildeshausen bei der HSG Varel mit 23:32 (13:13).
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Die HSG Hude/Falkenburg II sammelt als Aufsteiger in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen weiter Punkte. Beim Oldenburger TB gewann das Team um Inge Breithaupt mit 24:22 (14:12). Weniger Glück hatten dagegen die anderen Mannschaften. So verloren der TSV Ganderkesee beim MTV Aurich mit 26:40 (17:12), und die HSG Harpstedt/Wildeshausen bei der HSG Varel mit 23:32 (13:13).

HSG Varel - HSG Harpstedt/Wildeshausen 32:23 (13:13): Für die HSG Harpstedt/Wildeshausen kommt es immer dicker. Zunächst musste das Team mit nur einer Auswechselspielerin nach Varel reisen und dann schied Mareike Bode in der fünften Minute mit Verdacht auf Handbruch aus, so dass die Mannschaft komplett durchspielen musste. Ein Unterfangen, das nur 30 Minuten lang erfolgreich durchgehalten wurde. Mit einer ruhigen und konzentrierten Spielweise begannen die Gäste und kamen bereits nach drei Minuten zu einem 4:0-Vorpsrung. Nach der Verletzung von Mareike Bode war der Spielrhythmus zunächst dahin. Varel glich zum 4:4 aus und bis zur Pause lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel. Dabei boten Fenja Schröder und Nadine Wagner starke Leistungen. Nach dem Wechsel schafften es die bravourös kämpfenden Holste-Schützlinge aber nicht mehr, die HSG Varel massiv zu stören. Innerhalb von zehn Minuten warfen die Gastgeberinnen einen Sieben-Tore-Vorsprung heraus.

MTV Aurich - TSV Ganderkesee 40:26 (22:17): Eine Niederlage beim Spitzenteam der Liga ist wahrlich kein Bruchbruch. Doch wie diese Niederlage zustande kam, brachte Trainerin Sabine Kalla auf die Palme: "Es war kein gutes Spiel von uns, es fehlte auch die Leidenschaft. Ich bin bitter enttäuscht, denn die Mannschaft hätte wenigstens kämpfen können", so Sabine Kalla. Dabei fing es für die Ganderkeseerinnen in Aurich recht passabel an. Mit 10:7 führten die Kalla-Schützlinge Mitte der ersten Halbzeit. Auch beim 11:11 nach 20 Minuten war alles im Lot. Doch der kleine Kader mit nur einer Auswechselspielerin konnte zunehmend das Tempo nicht mehr halten und leistete sich etliche Ballverluste. Die Tempogegenstöße des MTV saßen, so dass es zur Pause bereits eine erste Tendenz gab. Auch nach dem Wechsel gelang es dem TSV nicht, weiter dagegen zu halten. Die Abwehr war unstabil und vorn fehlten die Ideen und die Kraft. So zog Aurich locker wie im Training davon.

Oldenburger TB - HSG Hude/Falkenburg II 22:24 (12:14): Die HSG Hude/Falkenburg II setzt weiterhin Duftmarken. In Oldenburg wusste das Team durch eine wiederum gute Abwehrleistung zu gefallen. Besonders Kerstin Breit-haupt glänzte hier als Organisatorin. Im Angriff verteilte Franziska Bohlken die Bälle und brachte dabei mustergültige Pässe an die Nebenfrau oder an den Kreis. Dennoch blieb die Partie bis Mitte der ersten Halbzeit ausgeglichen, ehe sich die HSG mit zwei Toren absetzen konnte. Nach dem Wiederanpfiff behielten die Gäste das Heft zunächst fest in der Hand und bauten ihren Vorsprung bis zur 46. Minute auf 21:16 aus. Eine Schwächephase der Breithaupt-Schützlinge brachte den OTB sofort wieder ins Spiel, so dass es in der 54. Minute wieder 22:22 stand. Sinja Plate zum 23:22 sowie Pia Möller machten mit ihren Toren in der 59. Minute den Sack dann zu. Ein stolzer Erfolg für die Aufsteiger.

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