Landesligist bezwingt heimstarken TSV Altenwalde mit 27:22 HSG Stedingen wie verwandelt

Stedingen (elo). Damit hatten die Landesliga-Handballer der HSG Stedingen nach den durchwachsenen Leistungen der vergangenen Wochen nicht gerechnet. Sie setzten sich im Auswärtsspiel gegen den TSV Altenwalde mit 27:22 (14:12) durch und fügten dem Gastgeber die dritte Heimniederlage der laufenden Saison zu (16:6 Punkte).
01.04.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Damit hatten die Landesliga-Handballer der HSG Stedingen nach den durchwachsenen Leistungen der vergangenen Wochen nicht gerechnet. Sie setzten sich im Auswärtsspiel gegen den TSV Altenwalde mit 27:22 (14:12) durch und fügten dem Gastgeber die dritte Heimniederlage der laufenden Saison zu (16:6 Punkte).„Wir haben uns besser verkauft als erwartet“, stellte Stedingens Spielertrainer Bastian Friese zufrieden fest. Schließlich trat der Klub aus der Wesermarsch mit einem dezimierten Aufgebot beim Tabellensiebten an.

Vielleicht waren es gerade die personellen Probleme, die die Gäste hoch konzentriert ins Spiel gingen ließen. Sie erwischten einen Auftakt nach Maß und setzten sich nach dem 3:2 durch Tore von Sönke Dierks (2) und Philipp Janßen auf 6:2 ab (9.). Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Tabellenvierte eine deutlich bessere Leistung zeigen würde als in der vorangegangenen Woche beim 27:34 gegen die SG Achim/Baden II.

Nach der 10:4-Führung geriet das Stedinger Spiel etwas ins Stocken. Verantwortlich dafür war, dass ein Altenwalder in Sönke Dierks gekracht war und sich der Stedinger bei diesem „Pferdekuss“ eine Verhärtung der Oberschenkelmuskulatur zuzog. Für ihn übernahm Spielertrainer Bastian Friese den Part auf der Rückraum-Mitte. Er schaffte es aber nicht, den Ball so schnell zu machen wie sein Vorgänger. Daher kam der TSV Altenwalde bis zur Halbzeitpause bis auf zwei Tore an die „Gladiators“ aus der Wesermarsch heran. Verantwortlich dafür waren auch die acht brandgefährlichen Schlagwürfe, mit denen Altenwaldes Goalgetter Daniel Schnautz die Stedinger Abwehr während der ersten Halbzeit immer wieder überraschte.

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Gäste nicht nur deutlich konzentrierter, sondern spielten im Angriff auch erheblich cleverer auf. Der Stedinger Regisseur Sönke Dierks stellte sich wieder in den Dienst der Mannschaft und biss bis zum Schluss auf die Zähne. Hinten stärkte HSG-Torwart Lars Hüwel seinem Team mit mehreren Paraden den Rücken.

Als Bastian Friese per Tempogegenstoß zur 21:12-Führung der HSG Stedingen abschloss, waren die Würfel so gut wie gefallen. Im Anschluss an seinen 24:15-Vorsprung ließ die Mannschaft aus der Wesermarsch die Zügel etwas schleifen, sie errang aber trotzdem einen überlegenen Auswärtssieg. Mit dem kletterte die HSG Stedingen in der Tabelle mit nun 28:16 Punkten auf den dritten Rang.

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