Handball Landesliga Männer HSG Stuhr startet mit Sieg in die Rückserie

Ihrer Favoritenrolle sind die Handballer der HSG Stuhr gegen den TV Sottrum zum Rückrundenstart der Landesliga Bremen gerecht geworden. Die HSG feierte einen nie gefährdeten 31:25 (16:11)-Erfolg.
04.02.2018, 19:54
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup

Stuhr. Ihrer Favoritenrolle sind die Handballer der HSG Stuhr gegen den TV Sottrum zum Rückrundenstart der Landesliga Bremen gerecht geworden. Die HSG feierte am Sonntag einen nie gefährdeten 31:25 (16:11)-Erfolg in eigener Halle und festigte damit den fünften Tabellenplatz. Zwei Punkte liegt sie jetzt vor der am Wochenende spielfreien SG HC Bremen/Hastedt II. Sottrum fiel dagegen auf den letzten Rang zurück.

Stuhrs Trainer Sven Engelmann war nach dem fünften Heimsieg der Saison zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die ihre Pflicht gegen die Gäste aus dem Landkreis Rotenburg letztlich souverän erfüllte. „Ein Heimsieg tut immer gut. Was für mich aber besonders wichtig war, war allen Akteuren Spielpraxis geben zu können. Dass es dann mal einen kleinen Bruch geben kann, ist ganz normal. Wir haben mehrfach gewechselt und mussten uns dann erst einmal finden. Aber der Sieg war zu keiner Sekunde gefährdet“, analysierte er.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber die Begegnung. Die Gäste gingen zwar zweimal in Führung, doch nach Stefan Pfüllers Ausgleich zum 2:2 und dem schnellen 3:2 durch Florian Peters lag zum ersten Mal die HSG vorn – und geriet von da an nicht mehr ins Hintertreffen (6.). Nur eine kleine Schwächephase erlaubte sich die Engelmann-Sieben, als sie die Gäste nach einem 9:5-Vorsprung noch auf 9:10 verkürzen ließ (21.). Nach einer Auszeit aber berappelte sie sich wieder und zog bis zur Pause auf 16:11 davon.

Im zweiten Abschnitt machte die HSG schnell alles klar. Defensiv unterband sie immer wieder die ungenauen Zuspiele der Gäste und nutzte diese Ballgewinne zu Tempogegenstößen. Einige dieser schnellen Angriffe spielten die Gastgeber stark aus, so zum Beispiel Tim Kieselhorst, der sich durch einen Doppelpass mit Oliver Fink eines Gegenspielers entledigte und mit einem sehenswerten Dreher an Schlussmann Pascal Gajewski vorbei für das 19:11 sorgte (34.). In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs setzten sich die Stuhrer spielentscheidend ab. Sie nutzten zwei Überzahlsituationen, um ihren Vorsprung auf 23:13 auszubauen. Die Begegnung war nach 40 Minuten bereits entschieden.

Sottrum machte nicht mehr den Eindruck, die Partie noch einmal spannend machen zu können. Dafür agierte Stuhr trotz der Wechselspiele Engelmanns zu souverän. Als Gästetrainer Norbert Kühnlein eine Viertelstunde vor der Schlusssirene seine zweite Auszeit nahm, konnte er sein Team nur noch bei der Ehre packen, zumal es nach dem verletzungsbedingten Aus von Sven Thormann keine Wechselmöglichkeiten auf dem Feld mehr hatte. So hatten die Gastgeber leichtes Spiel. Sie konnten einiges ausprobieren, auch wenn am Ende die Konzentration etwas nachließ. Die Stuhrer erlaubten sich die eine oder andere „Fahrkarte“ im Abschluss, und auch die Ungenauigkeiten häuften sich. Deshalb kamen die Sottrumer noch bis auf sechs Treffer heran, ohne allerdings auch nur eine Sekunde für die Wende infrage zu kommen. „Mit einer so deutlichen Führung im Rücken ist es schwer, die Konzentration hochzuhalten. Fehler passieren dann leichter. Für uns ist das Wichtigste, dass wir mit einem Sieg in die Rückrunde starten“, freute sich Engelmann vor allem über den gelungenen Auftakt in die zweite Spielhälfte. Das hat die HSG, die in Sven Knief mit acht Treffern ihren besten Werfer hatte, definitiv geschafft.

Engelmann machte nach der Partie deutlich, dass sich seine Mannschaft nun steigern muss. Schließlich wartet am kommenden Sonnabend das Duell beim Spitzenreiter Fredenbeck III. „Um dort zu bestehen, müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Wir haben jetzt eine Woche lang Zeit, um uns darauf vorzubereiten. Aber erst einmal freuen wir uns darüber, dass wir gut in die Rückrunde gestartet sind.“

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