Handball-Landesliga HSG Stuhr verpasst Punktgewinn beim Spitzenreiter knapp

Noch nie sei die Chance auf etwas Zählbares in Fredenbeck so groß gewesen, sagte Sven Engelmann. Die von ihm trainierte HSG Stuhr unterlag dem Spitzenreiter der Handball-Landesliga nur knapp.
11.02.2018, 18:32
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

Fredenbeck/Stuhr. Ein einziges Spiel haben die Handballer des VfL Fredenbeck III in den vergangenen beiden Spielzeiten in der Landesliga vor eigenem Anhang verloren. Am 14. Mai 2017 hatte der TuS Sulingen die Festung Geestlandhalle mit 30:25 gestürmt. Für die HSG Stuhr dagegen hat es am Sonnabend beim amtierenden Meister ganz knapp nicht zu etwas Zählbarem gereicht. Die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann war allerdings nicht weit entfernt von einer dicken Überraschung. 21:19 (14:12) lautete das Resultat in einer über 60 Minuten engen Partie am Ende für den VfL. Seine Mannschaft, resümierte Engelmann, habe sich einer recht „ruppigen Partie“ ein wenig zu sehr den Schneid von den Gastgebern abkaufen lassen.

Die HSG Stuhr lag zunächst vorne. 1:0 stand es nach einem Treffer von Christoph Schneider nach etwa 90 Sekunden. Wiederum Schneider brachte die Gäste wenig später erneut in Front – 2:1 (4.). Es sollte die letzte Führung für die Männer aus dem Kreis Diepholz bleiben. Nachdem Stefan Pfüller das 3:2 der Fredenbecker noch einmal ausgeglichen hatte (3:3, 6.), übernahm der Spitzenreiter das Kommando auf dem Feld. 14:11 stand es für Fredenbeck nach einem Treffer von Maik Heinemann (29.). Eine Minute vor der Halbzeit sorgte Tim Seltmann für den Pausenstand.

Auch nach Wiederanpfiff ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Es blieb spannend. Sven Knief per Siebenmeter zum 15:16 (43.) sowie Stefan Pfüller zum 16:17 (46.) hielten Stuhr im Spiel. Schlussendlich reichte es für die wacker kämpfende HSG allerdings nicht. Über 19:16 und 21:18 gingen die Zähler an den VfL. Neun Sekunden vor der Schlusssirene traf Robert Gums mit seinem dritten Treffer zum Endstand. „Schade“, meinte Sven Engelmann. Noch nie sei die Chance auf etwas Zählbares in Fredenbeck so groß gewesen wie am Sonnabend, fügte der Coach der Stuhrer an.

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