Mannschaft von Trainer Frank Janzen gewinnt 38:24 in Arsten – Morsum und Embsen verlieren

HSG Verden-Aller macht Aufstieg perfekt

Landkreis Verden. Die HSG Verden-Aller ist am Ziel. Einen Spieltag vor Ende der Saison haben die Landesklassen-Handballer aus der Kreisstadt die sofortige Rückkehr in die Landesliga mit einem Sieg beim TuS Komet Arsten perfekt gemacht.
09.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Landkreis Verden. Die HSG Verden-Aller ist am Ziel. Einen Spieltag vor Ende der Saison haben die Landesklassen-Handballer aus der Kreisstadt die sofortige Rückkehr in die Landesliga mit einem Sieg beim TuS Komet Arsten perfekt gemacht. Nun wolle man noch das letzte Spiel gegen die SG Buntentor/Neustadt gewinnen und als Meister aufsteigen, sagt Erfolgstrainer Frank Janzen. Während in Verden die Sektkorken knallten, vermelden der TSV Morsum und der TSV Embsen weitere Niederlagen. Morsum verlor sein letztes Heimspiel gegen die HSG Lesum/St. Magnus, Embsen zog bei der SG Buntentor/Neustadt den Kürzeren.

TuS Komet Arsten - HSG Verden-Aller 24:38 (12:19): Dank der Schützenhilfe der HSG Stedingen (25:21 gegen TS Woltmershausen) haben die Verdener die Meisterschaft einen Spieltag vor Ende der Saison so gut wie sicher. Neben den Männern aus der Domstadt kann Aufsteiger SG HC Bremen/Hastedt II den Durchmarsch in die Landesliga aus eigener Kraft schaffen. Den Bremern reicht beim Saisonfinale im Stadtduell gegen die SVGO Bremen II ein Punkt. Die HSG Verden-Aller hatte beim TuS Komet Arsten früh für klare Verhältnisse gesorgt. Über 3:1 und 10:5 ging es mit einer Sieben-Tore-Führung in die Halbzeit. In Durchgang zwei setzte sich die Überlegenheit der Verdener fort. Am Ende hatte der zukünftige Landesligist mit 14 Toren die Nase vorne. Arsten habe nur phasenweise mithalten können, stellte Frank Janzen fest. Nun soll auch im letzten Spiel gegen die SG Buntentor/Neustadt ein Sieg her. Das Hinspiel in Bremen hatte die HSG mit 31:37 verloren.

TSV Morsum - HSG Lesum/St. Magnus 39:51 (19:28): Wann bekommt man selbst in Zeiten der schnellen Mitte schon einmal 90 Tore in einem Handballspiel geboten? In Morsum war es am Sonnabend jedenfalls der Fall. Bei der Pleite gegen die Gäste aus dem Norden der Hansestadt stellte das Team von Trainer Marco Volmert noch einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass es mit dem Tore verhindern nicht viel am Hut hat. Zur Halbzeit hatte Morsums junger Keeper Pascal Gajewski das Spielgerät bereits 28 Mal aus seinem Netz geholt. Im zweiten Abschnitt ging es dann weiter hin und her. Tor – Anpfiff – Tor. Nach dem 51. Treffer der Gäste war dann Schluss. Für den TSV Morsum waren Jannis Elfers und Falko Winkler zusammen 18 mal erfolgreich. Beide Akteure brachten es am Ende auf neun Treffer.

SG Buntentor/Neustadt - TSV Embsen 38:25 (18:12): Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste Gäste-Coach Reinhard Leprich noch einmal mit einer Not-Truppe über die Runden kommen. Stammkräfte wie Morten Meyer, Fynn Junge oder Roman Döhling suchte man im Aufgebot des TSV vergeblich. Im ersten Durchgang liefen die Embsener in der Hansestadt einem 0:4-Rückstand aus der Anfangsphase hinterher. Auch kurz vor der Halbzeit hatte sich an dem Abstand nichts geändert – 12:16. In Durchgang zwei wurde es dann aber deutlicher. Beim 19:29 betrug der Rückstand erstmals zehn Tore. Der Aufsteiger verabschiedet sich am kommenden Wochenende mit einem Kellerduell aus der Liga – am Sonnabend wird der Drittletzte TuS Komet Arsten in der Achimer Gymnasiumhalle erwartet.

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