Landkreis Verden HSG Verden-Aller setzt im Abstiegskampf ein Zeichen

Landkreis Verden. In der Handball-Landesliga der Männer lässt die HSG Verden-Aller im Abstiegskampf nicht locker. Nach dem dritten Sieg in Folge hat die Truppe von Jens Haase nur noch zwei Zähler Rückstand auf den TSV Daverden II, der sich in Sulingen mit einem Remis begnügen musste.
31.03.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

In der Handball-Landesliga der Männer lässt die HSG Verden-Aller im Abstiegskampf nicht locker. Nach dem dritten Sieg in Folge hat die Truppe von Jens Haase nur noch zwei Zähler Rückstand auf den TSV Daverden II, der sich in Sulingen mit einem Remis begnügen musste. Einen Kantersieg feierte die SG Achim/Baden II gegen den VfL Horneburg.

HSG Verden-Aller - HSG Schwanewede/Neuenkirchen II 29:23 (12:8): Die Handballer aus der Kreisstadt haben sich bis auf einen Punkt an die im direkten Duell unterlegenen Gäste herangeschoben, und auch der TSV Daverden II ist wieder in Reichweite. Jens Haase konnte seit Langem mal wieder einen gut bestückten Kader aufbieten – Rückkehrer Oliver Schaffeld avancierte mit acht Toren zum besten Werfer seines Teams. Auf sieben Treffer brachte es Tim Härthe. Wie Jens Haase versicherte, war der Erfolg zu keiner Zeit gefährdet. „Wir brauchten uns nur hinten reinstellen, Schwanewede hat dann fast Löcher in die Hallenwand geballert“, sagte Haase. Die HSG Verden-Aller lag zunächst mit 9:7 vorne, zur Halbzeit betrug der Vorsprung dann bereits vier Tore. In Halbzeit zwei holte Verden den Sieg locker nach Hause. Gewinnt der Aufsteiger nun auch das brisante Nachbarschaftsduell beim TSV Daverden II, dürften sich die Domstädter mehr denn je wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Auch das Restprogramm mit einem Heimspiel gegen den TuS Sulingen und dem Spiel beim bereits als Absteiger feststehenden TuS Komet Arsten spricht für das Haase-Team.

TuS Sulingen - TSV Daverden II 25:25 (19:14): Obwohl die Gäste nach dem Fünf-Tore-Rückstand zur Halbzeit noch einen Punkt mit auf die Heimreise nahmen, war Gäste-Coach Thomas Müller überhaupt nicht gut auf die Unparteiischen zu sprechen. Denn seine Mannschaft hatte den Rückstand nach der Pause in der zweiten Halbzeit in eine 21:17-Führung umgewandelt und diese bis zum 25:22 behauptet. „Dann kriegen wir drei Minuten vor Schluss gleich drei Zeitstrafen wegen Lapalien und Sulingen kommt mit drei Spielern mehr auf dem Feld noch zum Ausgleich“, war Thomas Müller auch einen Tag nach der Partie noch reichlich angefressen . Bei den Gästen erzielte Oliver Seilz neun Tore, davon vier per Siebenmeter. Im Tor verdienten sich Stefan Focke und Christoph Meyer mit mehr als 20 gehaltenen Bällen ein Sonderlob ihres Trainers. Letztlich gewann Thomas Müller dem Unentschieden dann aber doch noch etwas Gutes ab: „Immerhin haben wir noch einen Zähler mitgenommen. Wenn wir unsere Heimspiele gewinnen, halten wir auch die Liga.“

SG Achim/Baden II - VfL Horneburg 42:20 (22:6): Für die zweite Mannschaft der SG Achim/Baden entwickelte sich die Partie nach einer verschlafenen Anfangsphase (1:4/5.) früh zu einem flotten Trainingsspielchen. Ganze zwei Tore erzielten die überforderten Horneburger danach noch bis zur Pause. Im zweiten Durchgang schickte SG-Coach Björgvin Björgvinsson den A-Jugendlichen Marc Schwittek für Tobias Naumann in den linken Rückraum, im Tor löste A-Jugend-Keeper Hendrik Obermeyer Bastian Meinken ab. Achims Florian Schacht sprach nach der Partie von einer besseren Trainingseinheit in Sachen Tempohandball. „Die meisten Tore haben wir über die erste oder zweite Welle erzielt“, berichtete Schacht. Der Ex-Spielertrainer der SG Achim/Baden II verfolgte das Geschehen im zweiten Durchgang mit einer Sonderbewachung recht entspannt von der Mittellinie aus. Achim könnte sich im Saisonfinale in der Tabelle durchaus noch einige Plätze vorschieben. Platz drei liegt weiter im Bereich des Möglichen.

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