Michaelis-Handballer beenden zwei Spiele in Unterzahl HSV trotzt den Personalsorgen

Hagen. Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit sind die Handballer des Hagener SV aufgelaufen. Nach einer 27:31-Niederlage in der Regionsoberliga der Männer beim TuS Harsefeld verpassten die Hagener mit einer 27:36-Schlappe beim TV Schiffdorf den Einzug ins Pokalfinale.
27.04.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Hagen. Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit sind die Handballer des Hagener SV aufgelaufen. Nach einer 27:31-Niederlage in der Regionsoberliga der Männer beim TuS Harsefeld verpassten die Hagener mit einer 27:36-Schlappe beim TV Schiffdorf den Einzug ins Pokalfinale.

TuS Harsefeld – Hagener SV 31:27 (16:14): Durch zahlreiche Ausfälle bekam der Gast für die Fahrt nach Harsefeld nur acht Spieler zusammen. Darunter befanden sich zwei Torhüter. Mit nur einem etatmäßigen Rückraummann musste der HSV seine Aufstellung stark verändern. So traten die Außen Jonas Pfeiffer und Kolja Dunkelberg zusammen mit Henrik Puvogel im Rückraum an. „Wir hielten das Spiel trotzdem die ganze Zeit offen und konnten zeitweise sogar in Führung gehen“, berichtete Henrik Puvogel. Als Phillip Elflein dann aber in der 47. Minute die Rote Karte erhielt, musste Torwart Bastian Kück im Feld ran.

Weil sich sieben Minuten vor Schluss auch noch Bengt Hahn verletzte, beendeten die Gäste die Partie in Unterzahl. Dank eines großen Kampfes führten die Schützlinge von Trainer Tristian Michaelis aber nach 55 Minuten sogar noch mit einem Tor. „Dann konnten wir diese Rückschläge allerdings nicht mehr auffangen und mussten uns geschlagen geben“, so Puvogel.

Hagener SV: Thiem, Kück; Dunkelberg (2), Elflein (1), Hahn, Michaelis (5), Puvogel (10), Pfeiffer (9).

TV Schiffdorf – Hagener SV 36:27 (19:13): Die personelle Situation beim Gastteam veränderte sich auch für das Gastspiel in Schiffdorf kaum. Einzig Rico Meier kehrte zurück. Die Hagener lagen beim Spitzenreiter durch einfache technische Fehler schnell mit 0:4 zurück. „Nach und nach kamen wir aber besser ins Spiel und auch leichter zu Toren“, teilte Puvogel mit. Ein großes Problem sei aber dennoch die Abwehr gewesen: „Wir bekamen dem druckvoll spielenden Angriff der Schiffdorfer nur selten in den Griff.“ So kam der Gastgeber vor allem über den Kreis zum Erfolg. Weil sich Rico Meier ohne Einwirkung des Gegners fünf Minuten vor Ultimo auch noch am Knöchel verletzte, geriet Hagen erneut in Unterzahl.

Hagener SV: Thiem; Elflein (3), Meier (4), Michaelis, Pfeiffer (4), Dunkelberg (1), Puvogel (15).

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