Verbandspokal: Schmidt-Sieben schlägt erst Oldenburg IV, dann Elsfleth / Gastgeber Grüppenbühren fliegt raus

Hude spaziert in die nächste Runde

Ganderkesee-Bookholzberg. Die zweite Runde des Verbandspokals stellte für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Wochenende keine allzu große Hürde dar. Nachdem sich das Team im ersten Spiel des Final-Four-Turniers mit 28:18 (14:7) gegen den VfL Oldenburg IV (Landesklasse) behauptet hatte, gab es im Endspiel einen 38:21 (16:12)-Sieg gegen den Ligarivalen Elsflether TB.
18.10.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Ganderkesee-Bookholzberg. Die zweite Runde des Verbandspokals stellte für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Wochenende keine allzu große Hürde dar. Nachdem sich das Team im ersten Spiel des Final-Four-Turniers mit 28:18 (14:7) gegen den VfL Oldenburg IV (Landesklasse) behauptet hatte, gab es im Endspiel einen 38:21 (16:12)-Sieg gegen den Ligarivalen Elsflether TB. Dieser war durch ein 29:23 (14:13) gegen den Gastgeber HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (Landesliga) ins Endspiel eingezogen.

HSG Hude/Falkenburg - VfL Oldenburg IV 28:18 (14:7). Die ohnehin lange Verletztenliste von Hude bekam am Donnerstag noch einen weiteren Eintrag dazu. Gegen Ende des Trainings knickte Jessica Galle um und zog sich eine Bänderverletzung zu (wir berichteten). Auch ohne die Leistungsträgerin war das Team gegen Oldenburgs Vierte von Beginn an klar überlegen. Bereits nach wenigen Minuten hieß es 8:1, und zur Pause stand es 14:7. Wenn Hude in einigen Phasen nicht zu unkonzentriert gewesen wäre, hätten noch mehr Tore fallen können. Auch nach dem Wechsel blieben die Kräfteverhältnisse gleich. Nach 33 Minuten stand es 21:8, wobei Hude weiterhin etliche Chancen vergab. Viele lange Bälle nach vorn fanden nur selten Abnehmerinnen. Am Ende kam die Mannschaft von Trainer Dean Schmidt aber ohne Mühe weiter.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Elsflether TB 23:29 (13:14). Bei den Gastgeberinnen fehlten gleich vier Stammspielerinnen, aber trotzdem präsentierte sich das Team von Trainer Harald Logemann in guter Verfassung und bot dem Favoriten aus Elsfleth lange Paroli. Den Unterschied zwischen beiden Teams machte im Grunde nur Jennifer Adami aus, die 17 Tore (davon neun Siebenmeter) für die Gäste erzielte und obendrein noch als Spielgestalterin glänzte. Ansonsten zeigte Elsfleth jedoch kein Oberliganiveau. Die Logemann-Sieben bot dagegen eine ansprechende Leistung. Farina Sanders und Lorena Krause zogen die Fäden. Bis zum 6:6 blieb es ein enges Duell. Danach setzte sich Elsfleth kurzzeitig auf vier Tore (10:6) ab, doch als Krause das 11:12 erzielte (21.), war Grüppenbühren wieder dran. Im zweiten Abschnitt blieb die Partie spannend. Das Heim-Team glich in Unterzahl durch Katja Hammler und Farina Sanders zum 16:16 aus und ging danach durch Joana Oekermann sogar mit 17:16 in Führung. Bis zum 20:20 schien die Überraschung möglich, dann brachte eine Verletzung von Frauke Hische die Grüppenbührenerinnen aus dem Rhythmus. Elsfleth zog auf 26:20 davon und brachte den Sieg über die Zeit. „Es gab super Ansätze bei uns, aber auch einige Baustellen, an denen wir arbeiten müssen“, hielt Harald Logemann fest.

Endspiel, HSG Hude/Falkenburg - Elsflether TB 38:21 (16:12). Nach dem zwar deutlichen, aber eben nicht besonders glanzvollen Sieg im ersten Spiel gegen Oldenburg IV richtete Hudes Trainer Dean Schmidt vor dem Finale noch einmal eindringliche Worte an seine Mannschaft. Seine Forderung war, dass seine Spielerinnen über die volle Spielzeit, sprich über 2x25 Minuten, konzentriert zur Sache gehen. Die Huderinnen setzten diese Vorgabe entschlossen in die Tat um. Zwar schlichen sich nach der schnellen 6:1-Führung ein paar kleine Fehler ein, und Elsfleth kam vor allem dank Jennifer Adami besser ins Spiel, doch am Vorsprung der Schmidt-Sieben gab es nichts zu rütteln. Nach dem Wechsel war für Hudes Oberliga-Konkurrenten dann gar nichts mehr zu holen. Hude stand in der Abwehr sicher, kam zu vielen Tempogegenstößen und zog auf 27:13 davon. Elsfleth brach völlig ein, und das Schmidt-Team feierte einen stolzen Erfolg.

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