Tischtennis-Bezirkspokal: Dritte Mannschaft des Gastgebers holt Titel der Herren B / Zweites Team wird Dritter Huder Heimtriumph

Hude. In der heimischen Jahnhalle hat der TV Hude III am Sonntag einen großen Triumph gefeiert: Der Tischtennis-Bezirksligist holte den Bezirkspokal der Herren B durch zwei 5:4-Siege über den SV Molbergen und den TTC Wiesmoor. Dadurch qualifizierten sich die Huder für den Landespokal.
14.04.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Lehmkuhl

In der heimischen Jahnhalle hat der TV Hude III am Sonntag einen großen Triumph gefeiert: Der Tischtennis-Bezirksligist holte den Bezirkspokal der Herren B durch zwei 5:4-Siege über den SV Molbergen und den TTC Wiesmoor. Dadurch qualifizierten sich die Huder für den Landespokal. Die anderen Mannschaften aus dem Kreis Delmenhorst/Oldenburg-Land gingen bei der Bezirkspokal-Endrunde dagegen leer aus. Der TSV Ganderkesee wurde bei den Damen C Zweiter, der TV Hude II bei den Herren A Dritter und der TV Jahn Delmenhorst II bei den Damen B Vierter.

Wegen der zeitgleich in der Halle am Huder Bach stattfindenden Gewerbeschau hatte der ausrichtende TV Hude mit dem Pokalturnier erstmals in die Jahnhalle umziehen müssen. Der Ablauf gestaltete sich dennoch gewohnt reibungslos, allerdings stand der ein oder andere Abwehrspieler oft buchstäblich mit dem Rücken zur Wand und haderte mit den beengteren Platzverhältnissen.

Bei den Herren B hatte der TV Hude III in der Aufstellung Moritz Tschörtner, Giuseppe Castiglione und Jörg Severin nur zwei Gegner, weil der ebenfalls qualifizierte TTC Waddens wegen eines Ligaspiels auf die Teilnahme verzichten musste. Gegen den SV Molbergen, der die erste Partie gegen Wiesmoor mit 3:5 verloren hatte, taten sich die Huder schwer, obwohl beim Gegner wegen Verletzungsproblemen nur Jan Eckholt aus dem ersten Team spielte. Komplettiert wurde das Molberger Aufgebot durch Patrick Scheper aus der zweiten Herren- und Nils Fehrlage aus der ersten Jungen-Mannschaft. Mit 2:4 lagen die Huder schon zurück, schafften aber den Ausgleich, und im letzten Spiel zeigte Severin gegen Fehrlage Nervenstärke und sicherte das 5:4.

Severin sichert den Sieg

Somit kam es anschließend zu einem Finale um den Pokalsieg gegen den TTC Wiesmoor. Dieser musste zwar parallel ein Ligaspiel in der Bezirksoberliga Nord absolvieren – der Tabellenletzte legte den Fokus aber klar auf den Bezirkspokal und trat in Hude mit den drei stärksten Spielern Christian Friesenborg, Uwe Franken und Volkmar Eichhorn an. Die Punkteverteilung für die Gastgeber war dann die gleiche wie gegen Molbergen: Dreimal punktete Tschörtner, unter anderem auch mit 3:0 gegen den besten Spieler der Bezirksoberliga Nord, Christian Friesenborg, einmal Castiglione und im letzten Spiel sicherte wieder der nervenstarke Severin den 5:4-Erfolg. Somit fahren die Huder am Sonnabend nach Gifhorn zum Landespokal, wo mit den Pokalsiegern der Bezirke Braunschweig, Hannover und Lüneburg starke Gegner warten.

Bei den Herren A war der Verbandsligist TV Hude II durchaus mit Ambitionen angetreten. Gleich im ersten Spiel gegen den guten Landesligisten TuS Lutten verletzte sich allerdings Marco Stüber, für den dann in den folgenden Partien Pierre Barghorn neben Christopher Imig und Alex Dimitriou zum Einsatz kam. Nach dem 2:5 gegen Lutten gewannen die Huder noch mit 5:0 gegen den Osnabrücker SC, mussten sich aber dem späteren Sieger Blau-Weiß Langförden mit 2:5 geschlagen geben.

Bei den Damen B werteten die Spielerinnen des TV Jahn Delmenhorst II den Einzug in die Endrunde schon als Erfolg. Dort allerdings hatten Irene Dölle, Sonja Gerberich und Christine Niemeyer gegen den SV Bawinkel, den SV Ochtersum und den SV Molbergen nicht viel zu bestellen. Immerhin rangen sie, vor allem durch drei Siege von Dölle, dem Bezirksoberliga-Meister Molbergen ein 4:5 ab.

Besser lief es bei den Damen C für den bereits zum dritten Mal in Folge bei der Endrunde vertretenen TSV Ganderkesee. In der Aufstellung standen Sandra Gediga, Jutta Schovanke und Birgit Arlt. Nach Siegen gegen Blau-Weiß Filsum und den TV Dinklage kam es zum Finale um den Bezirkspokal gegen den SV Hilkenbrook. Durch jeweils zwei Erfolge von Gediga und Schovanka schnupperten die Ganderkeseerinnen schon am Titel, am Ende unterlagen sie Hilkenbrook aber doch denkbar knapp mit 4:5.

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