Weser-Ems-Liga der Frauen: 31:12-Erfolg gegen Friedrichsfehn II / Harpstedt mit 22:28 gegen Marienhafe Huder Reserve weiter voll auf Titelkurs

Ganderkesee·Wildeshausen. In der Weser-Ems-Liga sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II weiterhin mit ganz großen Schritten in Richtung Titelgewinn unterwegs. Gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn II fuhr der Spitzenreiter am Sonntag einen mehr als deutlichen 31:12 (16:4)-Heimsieg ein und profitierte zudem vom Ausrutscher des Verfolgers MTV Aurich, der mit 32:34 bei der HSG Varel-Friesland verlor.
27.01.2015, 00:00
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Von Rolf Behrens

In der Weser-Ems-Liga sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II weiterhin mit ganz großen Schritten in Richtung Titelgewinn unterwegs. Gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn II fuhr der Spitzenreiter am Sonntag einen mehr als deutlichen 31:12 (16:4)-Heimsieg ein und profitierte zudem vom Ausrutscher des Verfolgers MTV Aurich, der mit 32:34 bei der HSG Varel-Friesland verlor. Die Negativserie der HSG Harpstedt/Wildeshausen hat hingegen weiter Bestand. Das deutliche 22:28 (11:13) in eigener Halle gegen TuRa Marienhafe war für den Tabellenelften bereits die vierte Niederlage am Stück.

HSG Hude/Falkenburg II - SG Friedrichsfehn/Petersfehn II 31:12 (16:4). Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Während Hudes Reserve in der Liga das Maß aller Dinge ist, zählt Friedrichsfehn zu den Abstiegskandidaten. Die Gastgeberinnen standen in der Abwehr gewohnt stabil und ließen dem Gegner nur wenige Möglichkeiten. Aus der sicheren Deckung heraus ging es dann schnell nach vorn, sodass Hude zu vielen einfachen Toren kam. Beim Stand von 16:4 war die Partie bereits zur Pause entschieden. Nach dem Wechsel ließ es die Mannschaft von Trainerin Inge Breithaupt etwas ruhiger angehen, auch die Konzentration ließ nun etwas nach. Friedrichsfehn konnte somit ein paar Tore mehr erzielen als in Hälfte eins, war aber zu keinem Zeitpunkt ein gefährlicher Gegner.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - TuRa Marienhafe 22:28 (11:13). Der Aufsteiger aus Harpstedt bekommt in der Weser-Ems-Liga immer mehr rauen Wind zu spüren. Den letzten Punktgewinn gab es für die Mannschaft am 7. Dezember. Danach folgten vier Niederlagen. „Unser Problem ist die Abwehr. Marienhafe hat mit Sperre-Absetzen am Kreis wieder jede Menge Tore erzielt. Das bekommen wir einfach nicht in den Griff“, haderte Trainer Udo Steinberg. Zwar brachte Alexandra von Brackel ihr Team mit 2:1 in Front (4.), in der Folge wurde die Deckung aber einmal mehr zur Achillesferse. Die Gäste setzten sich bis auf 7:2 ab, erst nach einer Auszeit fand Harpstedt wieder besser ins Spiel. Bis zur 21. Minute kam die Heim-Sieben auf 6:10 heran, kurz vor der Pause traf Hanna Bäumler sogar zum 11:12-Anschluss. Nach Wiederanpfiff besorgte Vanessa Neuhaus das 12:13. Im weiteren Verlauf tat sich im Angriff des Steinberg-Teams aber nur noch wenig. Marienhafe setzte sich über 16:12 auf 19:13 ab. Ein leichtes Aufbäumen der Gastgeberinnen sorgte zwar noch einmal für etwas Spannung – 16:19. Um das Spiel in der Schlussphase aber noch drehen zu können, agierte Harpstedt/Wildeshausen schlicht zu fehlerhaft.

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