Delmenhorst Hürriyet stürzt nach 0:0 gegen Hicretspor von Platz eins

Delmenhorst (dco). Nur 0:0 gegen den Stadtrivalen KSV Hicretspor, und schon ist sie weg, die Tabellenführung – Rot-Weiß Hürriyet hat den Platz an der Sonne am Sonntag an den VfL Stenum verloren, der seine Partie beim FC Hude souverän mit 4:0 für sich entschied (siehe Bericht auf dieser Seite). Hürriyets Trainer Chawkat El-Hourani wirkte nach dem mageren Remis gegen den Tabellen-13.
20.04.2015, 00:00
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Von Daniel Cottäus

Nur 0:0 gegen den Stadtrivalen KSV Hicretspor, und schon ist sie weg, die Tabellenführung – Rot-Weiß Hürriyet hat den Platz an der Sonne am Sonntag an den VfL Stenum verloren, der seine Partie beim FC Hude souverän mit 4:0 für sich entschied (siehe Bericht auf dieser Seite). Hürriyets Trainer Chawkat El-Hourani wirkte nach dem mageren Remis gegen den Tabellen-13. beinahe erleichtert, die Bürde des Spitzenreiters los zu sein. „Jetzt ist der Druck endlich weg. Mir war schon immer klar, dass wir am Ende nicht aufsteigen werden. Dafür ist unser Kader einfach viel zu klein“, sagte er.

Auch auf Seiten des KSV Hicretspor waren sie mit dem Punkt unter dem Strich mehr als zufrieden. Im Abstiegskampf blieb der Mannschaft von Mete Döner zwar der erhoffte Befreiungsschlag verwehrt, aber dennoch sah der Trainer das Resultat in erster Linie als Erfolg. „Dass wir hinten die Null gehalten haben, freut mich sehr. Die Jungs haben diszipliniert verteidigt und sich den Punkt verdient.“

Einen großen Anteil daran, dass Gastgeber Hicretspor ohne Gegentreffer blieb, trug Torhüter Mesut Canakci, der in der zweiten Halbzeit die größte Chance des Spiels vereitelte. Nach einem Foul von Serdar Ercin an Hürriyets Hayri Sevimli entschied Schiedsrichter Thore-Hans Güldner (TV Dötlingen) in der 60. Minute auf Foulelfmeter für die Gäste. Sevimli lief selbst an und fand in Canakci seinen Meister. „Den hat er wirklich klasse pariert“, freute sich Döner, dessen Team seit er das Traineramt Ende Februar von Uwe Buchmeier übernommen hatte selbst drei Strafstöße verschoss. „Gut, dass es jetzt mal anders lief.“

Hürriyet war auf dem Nebenplatz des Delmenhorster Stadions zwar die optisch überlegene Mannschaft, hatte ohne den verletzten Abwehrchef Tolga Üzüm (Gehirnerschütterung) aber gerade nach Standards zu wenig Zug zum Tor. Auch Izzet Saglam stand El-Hourani aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. „Was wir mit unserem kleinen Kader leisten, ist erstaunlich“, betonte der Trainer.

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