Nächstes Aus für den Abwehrspieler Huhns Wunde mit 15 Stichen genäht

Ottersberg. Die am Sonntag wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallene Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg hat im Kellerduell gegen den SC Langenhagen (0:3) nicht nur die Punkte, sondern für den Rest des Jahres auch ihren Innenverteidiger Alexander Huhn verloren. Die stark blutende Fleischwunde, die sich der Abwehrspieler in der 77. Minute zuzog, wurde noch am selben Tag mit 15 Stichen genäht, und wie Trainer Axel Sammrey mitteilte, wird Huhn für die beiden bis zur Winterpause noch ausstehenden Meisterschaftsspiele gegen die Spitzenmannschaften SV Drochtersen/Assel und SSV Jeddeloh nicht zur Verfügung stehen. Huhn war erst am Sonntag zuvor aus einer viermonatigen Zwangspause (Mittelfußbruch) zurückgekehrt.
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Von Ehrhard Müller

Ottersberg. Die am Sonntag wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallene Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg hat im Kellerduell gegen den SC Langenhagen (0:3) nicht nur die Punkte, sondern für den Rest des Jahres auch ihren Innenverteidiger Alexander Huhn verloren. Die stark blutende Fleischwunde, die sich der Abwehrspieler in der 77. Minute zuzog, wurde noch am selben Tag mit 15 Stichen genäht, und wie Trainer Axel Sammrey mitteilte, wird Huhn für die beiden bis zur Winterpause noch ausstehenden Meisterschaftsspiele gegen die Spitzenmannschaften SV Drochtersen/Assel und SSV Jeddeloh nicht zur Verfügung stehen. Huhn war erst am Sonntag zuvor aus einer viermonatigen Zwangspause (Mittelfußbruch) zurückgekehrt.

Jetzt klafft wegen seiner erneuten Verletzung schon wieder eine Lücke in der Ottersberger Vierer-Abwehrkette. Am Freitagabend in Drochtersen (Anpfiff: 19.30 Uhr) bieten sich der gegen Langenhagen in der Schlussphase eingesetzte Kevin Sammann und der zuletzt wieder im defensiven Mittelfeld aufgebotene Johannes Ibelherr als Huhn-Alternativen an. Außerdem hätte Sammrey Grund dazu, über eine Änderung auf der Linksverteidiger-Position nachzudenken. In den Wochen zuvor überzeugend, erlitt Lord Hoopmann am Sonntag einen Leistungseinbruch. Er war am ersten und dritten Gegentor maßgeblich beteiligt und musste sich nach einer guten Stunde auswechseln lassen – die zuletzt gefestigte Abwehr des TSV Ottersberg darf wieder als Baustelle betrachtet werden.

Für Axel Sammrey wird das Heimspiel gegen den SC Langenhagen höchtwahrscheinlich ein Nachspiel haben. Wegen der neuerlichen Huhn-Verletzung minutenlang außer sich vor Wut, schickte Schiri Timo Daniel ihn aus der Coaching-Zone. Sammrey muss deshalb mit einer Geldstrafe rechnen. Er hatte auch Langenhagens Coach Stefan Gehrke verbal scharf angegriffen, wofür er sich nach dem Abpfiff aber umgehend entschuldigte. "Es tut mir Leid, im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst." Der Ottersberger Coach warb dahingehend um Verständnis, weil die deprimierende Heimniederlage seiner Mannschaft ihn "arg mitgenommen" habe.

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