Dirk Heumann rettet Grohn mit seinem Treffer zum 1:1 einen Zähler beim SC Lehe-Spaden

"Husaren" erfüllen Vorgaben ihres Trainers

Grohn. "Der SC Lehe-Spaden verfügt über eine starke Mannschaft. Deshalb wäre ich mit einem Punkt vollauf zufrieden", sagte Juan Schrader vor dem Anpfiff. Und die Fußballer des SV Grohn erfüllten die Vorgaben ihres Trainers punktgenau: Die "Husaren" erreichten zum Auftakt in der Landesliga ein 1:1 (0:1), mussten aber bis zur 78. Minute um diesen Punkt bangen. Erst dann war Dirk Heumann nach einem langen Abschlag von Torhüter Marco Hampel, den Elvan Öksel mit dem Kopf verlängerte, zur Stelle und markierte den Ausgleich.
22.08.2011, 05:00
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Von Oliver Meibohm

Grohn. "Der SC Lehe-Spaden verfügt über eine starke Mannschaft. Deshalb wäre ich mit einem Punkt vollauf zufrieden", sagte Juan Schrader vor dem Anpfiff. Und die Fußballer des SV Grohn erfüllten die Vorgaben ihres Trainers punktgenau: Die "Husaren" erreichten zum Auftakt in der Landesliga ein 1:1 (0:1), mussten aber bis zur 78. Minute um diesen Punkt bangen. Erst dann war Dirk Heumann nach einem langen Abschlag von Torhüter Marco Hampel, den Elvan Öksel mit dem Kopf verlängerte, zur Stelle und markierte den Ausgleich.

"Pomadig", nannte Schrader das, was seine Spieler in den ersten 45 Minuten zeigten. "Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen", monierte er. Folgerichtig kamen die Gastgeber noch vor dem Pausenpfiff zur längst überfälligen Führung durch Thomas Krupp (39.). Dass die Nordbremer zu diesem Zeitpunkt nicht schon hoffnungslos zurücklagen, hatten sie ausschließlich der mangelhaften Chancenauswertung von Lehe-Spaden zu verdanken. "Das war teilweise einfach Unvermögen", sagte Schrader. "Zur Pause hätten wir auch 0:4 hinten liegen können."

Der Grohner Trainer reagierte in der Halbzeit: Eniz Baki verließ die Viererkette und übte als zusätzlicher Sechser Druck auf den Gegner aus, später verstärkte Ayhan Yazgi das Mittelfeld. "Dadurch haben wir nach und nach das Kommando übernommen", sah Schrader diese taktischen Umstellungen von Erfolg gekrönt. Bevor Dirk Heumann schließlich das 1:1 erzielte, hatten die "Husaren" aber noch zweimal großes Glück. Denn der letztjährige Tabellendritte Lehe-Spaden hätte nach Kontern das 2:0 erzielen und somit für klare Verhältnisse sorgen können. "Das war ein verdienter, aber glücklicher Punkt", sagte Schrader, dessen Team am Sonntag auf den ATSV Sebaldsbrück trifft.

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