Königstransfer und künftiger Leitwolf Ibelherr drängt in die Führungsrolle

Ottersberg (emü). Die Ottersberger Erfolge seit dem Sommer 2008 sind eng mit den Namen Oliver Freund, Gregor Schoepe, Sören Seidel und Mahmut Aktas verbunden. Als Leitwölfe führten sie Trainer Axel Sammreys Mannschaft zur Landesliga-Meisterschaft (Freund), im Niedersachsenliga-Aufstiegsjahr auf Platz sechs (Schoepe), in der Oberliga-Qualifikationssaison auf Rang drei (Seidel) und zuletzt in der eingleisigen Oberliga Niedersachsen zum frühzeitig gesicherten Klassenerhalt und an die zwölfte Stelle (Aktas). Nun ist an der Wümme die Ära Johannes Ibelherr angebrochen.
27.07.2011, 05:00
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Von emü

Ottersberg (emü). Die Ottersberger Erfolge seit dem Sommer 2008 sind eng mit den Namen Oliver Freund, Gregor Schoepe, Sören Seidel und Mahmut Aktas verbunden. Als Leitwölfe führten sie Trainer Axel Sammreys Mannschaft zur Landesliga-Meisterschaft (Freund), im Niedersachsenliga-Aufstiegsjahr auf Platz sechs (Schoepe), in der Oberliga-Qualifikationssaison auf Rang drei (Seidel) und zuletzt in der eingleisigen Oberliga Niedersachsen zum frühzeitig gesicherten Klassenerhalt und an die zwölfte Stelle (Aktas). Nun ist an der Wümme die Ära Johannes Ibelherr angebrochen.

Als Fußballer beim benachbarten TSV Bassen groß geworden und anschließend von Werder Bremen zu einem Innenverteidiger mit Ambitionen ausgebildet, darf der 25-Jährige im Vorfeld der Saison 2011/12 als Königstransfer des TSV Ottersberg betrachtet werden - und nach Einschätzung von Sammrey als neuer Führungsspieler der Oberliga-Mannschaft. "Er spielt auf ruhige und sachliche Art Fußball, hat das Auge für Spielsituationen und ist in der Lage, seine Mitspieler zu führen", zählt der Trainer Ibelherrs Vorzüge auf. "Jo" trug zuletzt wieder das Trikot des Regionalligisten FC Oberneuland, nachdem eine schwere Verletzung seine Pläne vom Einstieg ins Profigeschäft durchkreuzt hatte. Wegen eines Kreuzbandrisses kam der Ex-Bassener in der Zweiten von Hannover 96 nur sporadisch zum Zug.

Nun hat Ibelherr sich für den persönlichen Abstieg in die Oberliga Niedersachsen entschieden - und in Ottersberg auch in anderer Hinsicht Neuland betreten. Nach sechs Spieljahren in der Innenverteidigung wirkt er neuerdings im zentralen Mittelfeld. In einem von Sammrey favorisierten 4-4-2-System lief er ausnahmslos als Sechser auf, und der TSV Ottersberg blieb in Begegnungen mit dem SVV Hülsen (Bezirksliga), Rotenburger SV und VfB Oldenburg (beide Oberliga) ungeschlagen. Bereits vor den drei abschließenden Vorbereitungsspielen teilte Sammrey mit, Ibelherr habe seinen Platz für das erste Punktspiel schon sicher. "Er ist gesetzt!" Zusammen mit Ibelherr kamen bislang Stefan Denker (gegen Hülsen und Rotenburg) sowie Sebastian Koltonowski (gegen Oldenburg) auf der Doppelsechs zum Einsatz. Um die Rolle als Ibelherrs Juniorpartner bewerben sich außerdem Ole Bruns und als offensive Ergänzung Neuzugang Adrian Chwiendacz.

Den Werdegang von Johannes Ibelherr verfolgt Sammrey schon seit mehr als einem Jahrzehnt. Bereits als Trainer der D-Junioren des FC Langwedel war ihm der veranlagte Fußballer angenehm aufgefallen. Bis zu diesem Sommer scheiterte Sammrey mehrmals an dem Versuch, Ibelherr nach Ottersberg zu holen.

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