Niederlage beim Auftakt in der Fußball-Kreisliga Osterholz noch abgewendet - 3:2 Ihlpohl nutzt Abwehrschnitzer

Kreis Osterholz. Der ASV Ihlpohl wendete im Endspurt einen Fehlstart in der Fußball-Kreisliga Osterholz ab. Das Team um Spielertrainer Frank Schardelmann drehte den 1:2-Rückstand gegen SV Komet Pennigbüttel noch zu einem 3:2-Erfolg.
10.08.2016, 00:00
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Von Reiner Tienken, Christian Thiemann und Christian Markwort

Kreis Osterholz. Der ASV Ihlpohl wendete im Endspurt einen Fehlstart in der Fußball-Kreisliga Osterholz ab. Das Team um Spielertrainer Frank Schardelmann drehte den 1:2-Rückstand gegen SV Komet Pennigbüttel noch zu einem 3:2-Erfolg. Auch die TuSG Ritterhude punktete dreifach und bezwang den SV Garlstedt mit 2:0. Für Aufsteiger SV Aschwarden erwies sich der mit 3:0 siegreiche Meisterschaftsfavorit ATSV Scharmbeckstotel als zu stark. Der FC Hansa Schwanewede war spielfrei.

SV Komet Pennigbüttel II – ASV Ihlpohl 2:3 (0:1): Bis zur 84. Spielminute führte die Landesliga-Reserve des SV Komet Pennigbüttel noch mit 2:1. Zunächst brachte Jannik Fehrmann den ASV Ihlpohl mit der Hacke mit 1:0 in Führung. Fehrmann hatte einen Nachschuss von Niklas Tröger in der letzten Minute der ersten Halbzeit ins gegnerische Tor abgefälscht (45.). Für Kükelhahn war es ein Tor entgegen dem Spielverlauf: „Wir haben das Spiel eigentlich größtenteils dominiert.“

Im zweiten Durchgang kämpfte sich die Heimelf dann wieder heran und kam durch Tim Statz nach Vorlage von Daniel Pika zum 1:1-Ausgleich (70.). Daniel Pika selbst drosch das Spielgerät wenig später volley zum 2:1 in die Maschen (77.) des ASV-Tores.

Ihlpohl baute in den letzten zehn Minuten noch mal Druck auf und kam durch Jonas Krebs zum schmeichelhaften 2:2-Ausgleich. Nur zwei Minuten später nutzte Timo Lascheit einen weiteren Abwehrschnitzer des SV Komet Pennigbüttel zum 3:2-Siegtreffer. ASV-Trainer Frank Schardelmann zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung seines Teams. „Letzte Saison hätten wir ein solches Spiel noch mit 1:3 verloren. Jetzt gewinnen wir, wenn auch etwas glücklich“, sagte der Coach des Siegers.

TuSG Ritterhude II – SV Garlstedt 2:0 (1:0): Die Platzherren belohnten sich in der Schlussminute der beiden Halbzeiten für ihren Aufwand. Dennis Arenthold und Kristof Grahl steuerten da die TuSG-Treffer bei. „Ritterhude war in der ersten Halbzeit klar spielbestimmend. In der zweiten Halbzeit habe ich uns vorne gesehen“, bilanzierte Gäste-Coach Werner Thoden nach der Auftaktniederlage. Der Aufsteiger hatte da durch Niklas Kulaczkowski und Patrick Rust den möglichen 1:1-Ausgleich vor Augen.

Dennis Arenthold sorgte nach Vorarbeit von Bjarne Schönberger für die TuSG-Führung. Kristof Grahl brauchte beim 2:0 nach Freistoß von Patrik Plasa nur noch den Fuß hinzuhalten. „Das war das, was wir uns vorgestellt haben“, bemerkte der TuSG-Trainer Chadi Abdul-Wahed sichtlich zufrieden. Sascha Friedrichsen und Sven Schrage trafen noch das Aluminium.

ATSV Scharmbeckstotel – SV Aschwarden 3:0 (1:0): ATSV-Trainer Rolf Bauer war voll des Lobes über den Gegner und sparte nicht mit einem dicken Lob. „Die werden in dieser Form in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Hinten stehen sie sehr stabil und vorne werden sie ihre Tore schon machen.“

An diesem ersten Spieltag der neuen Spielzeit allerdings machte das Stürmer-Duo des Gastgebers seinem Namen alle Ehre. Sowohl Pascal Blaak (70.) als auch Neuzugang Johann Boger (90.+2) sorgten mit ihren Toren für einen gelungenen Saisonauftakt. Nachdem Mazlum Cakmak den Favoriten in Führung gebracht hatte (27.), passierte bis zur Pause recht wenig. Gefragt nach der Situation, als einer der Topfavoriten in Sachen Meisterschaft in die neue Spielzeit zu starten, trat Bauer auf die Bremse. „Die Saison hat doch gerade erst begonnen“, sagte er, „außerdem ist diese Rolle für uns alle eher Ansporn als eine Belastung.“

Bauers Gegenüber Uwe Behrens lobte „das starke Kollektiv meiner Mannschaft“ und sprach aber auch von „einer zu großen Euphorie, mit der wir in der zweiten Hälfte angetreten sind“. Dadurch sei der Gegner zu Chancen gekommen, „die wir normalerweise nicht zulassen“. Und Behrens attestierte dem ATSV Scharmbeckstotel „absolutes Meisterpotenzial“ und sieht seine eigene Mannschaft in der Rolle des Lernenden: „Wir nehmen aus dieser Partie viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mit. Das Thema Abstieg sollte dann so schnell wie möglich keines mehr sein.“

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