HVH wird von SVGO III abgefertigt / HSG Lesum „unterirdisch“ Ilka Zachow verwirft und pariert Siebenmeter

Bremen-Nord. In der Handball-Bremenliga der Frauen hat sich das Spitzenduo SV Grambke-Oslebshausen II/HSG Stedingen zu Jahresbeginn keine Blöße gegeben. Die dritte Mannschaft des SV Grambke-Oslebshausen fuhr zudem im Derby gegen die HSG Vegesack-Hammersbeck einen hohen Sieg ein, die HSG Lesum/St. Magnus enttäuschte gegen die SG Findorff II.
09.01.2013, 05:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Ilka Zachow verwirft und pariert Siebenmeter
Von Tobias Dohr

Bremen-Nord. In der Handball-Bremenliga der Frauen hat sich das Spitzenduo SV Grambke-Oslebshausen II/HSG Stedingen zu Jahresbeginn keine Blöße gegeben. Die dritte Mannschaft des SV Grambke-Oslebshausen fuhr zudem im Derby gegen die HSG Vegesack-Hammersbeck einen hohen Sieg ein, die HSG Lesum/St. Magnus enttäuschte gegen die SG Findorff II.

SV Grambke-Oslebshausen III – HSG Vegesack-Hammersbeck 29:8 (18:4): Das Team von HVH-Trainer Carsten Blum sucht auch im neuen Jahr nach seiner Form vergangener Tage. "Außer der Torhüterin war es in allen Mannschaftsteilen eine desolate Vorstellung", ging Blum hart mit seinen Schützlingen ins Gericht. So mussten die Gastgeberinnen in ihrem ersten Spiel ohne Ex-Trainer Michael Hauk gar nicht mal eine Spitzenleistung abrufen, um die Partie für sich zu entscheiden. Hauk hatte der Mannschaft vor Weihnachten mitgeteilt, seinen Posten zum Saisonende zur Verfügung zu stellen. Nach einer längeren, teaminternen Besprechung wurde das Ende der Zusammenarbeit dann aber einvernehmlich vorgezogen.

Svenja Bartsch deckte die torgefährlichste Gästespielerin Christina Gerber gut zu, sodass die HVH-Damen offensiv überhaupt keine Option mehr hatten. SVGO-Torfrau Ilka Zachow scheiterte per Siebenmeter, parierte anschließend aber auch den einzigen HVH-Siebenmeter der Gäste. "Wenn wir nicht bald aufwachen, steigen wir mit so einer Leistung ab", sagte ein enttäuschter HVH-Trainer Carsten Blum nach der Partie.

SV Grambke-Oslebshausen III: Zachow, Zorn; Schultze (6), Dietz (2), Laabs (3), Boll (3), Mrosla (1), Acerra (1), Bartsch (8), Seedorf (5), Hett, Volkmer, Stach, Huthoff.

HSG Vegesack-Hammersbeck: Ludemann; Anders, Esche, Gerber (4), Krüger (2), Lamcke, Lindemann, Kriete (2), Albrecht, Zielonka, Czarnik, Stork, Jeschke.

SG Buntentor/Neustadt – SV Grambke-Oslebshausen II 21:25 (7:11): Der Klassenprimus vermochte im ersten Spiel des Jahres nicht an die starke Leistung aus dem Spitzenspiel gegen Stedingen anzuknüpfen. Das Team von Trainerin Petra Theuerkauff leistete sich zu viele technische Fehler und ließ zahlreiche gute Torchancen aus. "Buntentor stellte uns mit einer sehr guten Abwehr vor größere Probleme als uns lieb war", so die SVGO-Trainerin. Am Ende waren es in erster Linie Nicole Tesch und Sandra Pierags-Beneke, die mit ihren zahlreichen Treffern für den am Ende glanzlosen Pflichtsieg sorgten.

SV Grambke-Oslebshausen II: Kohlmeyer, Dorow; Macha (1), Zachrau (3), Kodanek, de Beet (4), Krenke, Fröse, Steinbusch (1/1), Pierags-Beneke (8/2), Tesch (8/1).

HSG StedingenVSK Osterholz-Scharmbeck 28:18 (14:9): Ohne große Vorbereitung startete das Team von HSG-Trainer Rolf Dierks ins neue Jahr. Vor der Pause testeten die Gastgeberinnen eine offensive Abwehrformation, bei der es zunächst Abstimmungsprobleme gab. Mit Tempogegenstößen und zweiter Welle konnte der Vorsprung nach einem 4:3 aber bis zur Pause kontinuierlich ausgebaut werden. Eine Viertelstunde vor Schluss war beim 21:13 dann endgültig eine Entscheidung gefallen. "Am Ende war es ein relativ leichter Sieg, aber die vielen technischen Fehler haben mich gestört", so Dierks.

HSG Stedingen: Willig; Behrends (2), Deters (3), Alissia Müller (8/2), Saskia Müller (9), Ohlenbusch (1), Onkes (5/2), Köhler, Röver, Thomas, Gode.

HSG Lesum/St. Magnus – SG Findorff II 10:14 (3:6): Den Start in das neue Jahr hatte sich HSG-Trainer Jörg Madsen ganz anders vorgestellt. Er sprach nach dem Schlusspfiff von einer "unterirdischen Leistung." Nur drei Treffer gelangen den Gastgeberinnen in der ersten Hälfte gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner. "Der Angriff spielte über 50 Minuten ohne jegliche Durchschlagskraft", ärgerte sich Madsen, der allerdings auch auf einige Leistungsträgerinnen verzichten musste. "Ohne die wird es wohl sehr schwer werden, die Klasse zu halten." Erst, als das Spiel schon verloren war (6:14) sorgten Dwertmann und Bultmann für ein bisschen Ergebniskosmetik.

HSG Lesum/St. Magnus: Kirmße, Kleinschmidt; Mattfeldt, Dwertmann (3), Fleckenstein (3/2), Fitschen (1), Rass, Piprek (1), Steinwede, Klawitter, Schütze (1), Bultmann (1).

Ilka Zachow verwirft und pariert Siebenmeter

HVH wird von SVGO III abgefertigt / HSG Lesum „unterirdisch“

Zitat:

"Wenn wir nicht bald

aufwachen, steigen wir mit so einer Leistung ab."

HVH-Trainer Carsten Blum

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+