SG Achim/Baden unterliegt im Finale dem TV Cloppenburg Im Endspiel geht langsam die Kraft aus

Dinklage. Rundum zufrieden klang Steffen Aevermann im Gespräch mit unserer Zeitung nicht. Zwar hatte der neue Trainer der SG Achim/Baden mit seinen Oberliga-Handballern beim Schewe-Cup in Dinklage den zweiten Platz belegt, doch die Leistungen waren nicht zu hundert Prozent so, wie es sich Aevermann gewünscht hatte.
19.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Im Endspiel geht langsam die Kraft aus
Von Florian Cordes

Rundum zufrieden klang Steffen Aevermann im Gespräch mit unserer Zeitung nicht. Zwar hatte der neue Trainer der SG Achim/Baden mit seinen Oberliga-Handballern beim Schewe-Cup in Dinklage den zweiten Platz belegt, doch die Leistungen waren nicht zu hundert Prozent so, wie es sich Aevermann gewünscht hatte. Der Coach bemängelte, dass seine Sieben im Finale zu fehlerhaft gespielt habe.

In der Partie, in der es gegen den künftigen Klassenpartner TV Cloppenburg ging, unterlag die Spielgemeinschaft mit 11:18. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Vor allem, weil das Spiel nur zwei Mal 15 Minuten gedauert hat“, Aevermann. Der Übungsleiter hatte aber auch eine Erklärung für die Pleite parat. Bei einigen seiner Spieler seien die Kraftreserven aufgebraucht gewesen. „Wir sind nicht mit unserem vollen Kader nach Dinklage gefahren. Florian Block-Osmers und Sören Meier fehlten zum Beispiel, Dennis Summa sowieso (erholt sich von einer Verletzung an der Achillessehne, Anm. d. Red.)“, erklärte Steffen Aevermann. „Die meisten meiner Spieler mussten in den Gruppenspielen durchspielen.“ Durch die zum Teil vermeidbaren Fehler sei man den Cloppenburgern in offene Messer gelaufen. „In den Phasen, in denen wir fehlerfrei gespielt haben, waren wir dagegen ein ebenbürtiger Gegner“, hatte Steffen Aevermann festgestellt. „Die Finalniederlage war für mich sehr erkenntnisreich, aber keineswegs besorgniserregend.“

Mit den Leistungen in der Vorrunde war der Übungsleiter dagegen zufrieden. In dieser traf die SG Achim/Baden auf den Gastgeber TV Dinklage sowie die HSG Osnabrück (beide Landesliga). Ursprünglich sollte die SG noch gegen den Verbandsligisten TuS Haren spielen. Laut Aevermann hatte sich das Team aber abgemeldet. „Unsere beiden Gegner haben jeweils sehr motiviert gegen uns begonnen. Wir wollten vor allem in der Abwehr schnell den Ball erobern und Gegenstöße laufen. Das hat bedingt auch schon gut geklappt“, meinte Aevermann. In beiden Vorrundengruppen setzten sich die Achimer dann nach und nach ab und siegten beide Male deutlich.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+