Tischtennis-Turnier des TV Oyten

Immer eine Antwort parat

Der erst 14-jährige Heye Köpke vom TSV Lunestedt hat sich beim „Magic-TT-Cup“ des TV Oyten den Sieg gesichert. Beim Turnier spielten fast 400 Teilnehmer in diversen Konkurrenzen um die Podestplätze.
13.06.2017, 07:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Florian Kastens

Oyten. Tolle Ballwechsel, spannende und faire Begegnungen zwischen fast 400 Tischtennisspielern – das bot die mittlerweile siebte Auflage des vom TV Oyten organisierten „Magic-TT-Cup“, der am vergangenen Wochenende erfolgreich über die Bühne ging. Daher zog Organisator Martin Peter auch ein entsprechendes Fazit: „Es waren zweieinhalb Tage mit wenig Schlaf und viel Arbeit. Im Vorfeld gab es so vieles zu organisieren und abzusprechen. Aber jetzt können wir sagen, dass sich wieder alles gelohnt hat. Die ersten Reaktionen waren wieder unheimlich positiv.“

Wie schon in den Vorjahren war es den Favoriten vorbehalten, den Abschluss des Turniers zu bilden. In den vergangenen Jahren gab es mit Seriensieger Peter Franz immer einen großen Favoriten, der von Beginn an vom Feld gejagt wurde. Durch das Fehlen Franz´ tauchten beim MTT-Cup 2017 mehrere Namen auf der Favoritenliste auf. Mit Martin Gluza (TSV Lunestedt) musste einer von ihnen überraschend früh die Segel streichen. Gluza unterlag seinem neuen Mannschaftskollegen Heye Köpke nach einem hochklassigen Match über fünf Sätze. Im Halbfinale ließ das junge Talent gegen Harun Bozanoglu (SV Siek) nichts anbrennen und setzte sich klar durch. Somit kam es im Endspiel zum Aufeinandertreffen mit Matti von Harten (TSV Lunestedt), der im Vorfeld ebenfalls heiß gehandelt wurde. Von Harten fand gegen Köpke, Oldenburger Nachwuchssportler des Jahres 2016, keinerlei Mittel und unterlag glatt mit 0:3. Der erst 14-jährige Köpke sicherte sich damit etwas überraschend, aber hochverdient mit nur zwei verlorenen Sätzen, den Sieg beim „Magic-TT-Cup“ 2017. Beeindruckt zeigte sich auch Martin Peter: „Das war schon Wahnsinn, was Heye Köpke geboten hat. Kaum eine Spur von Nervosität, auf alles eine Antwort.“ Für den unterlegenen Matti von Harten blieb nur der Trostpreis. An der Seite von Dennis Heinemann gewann von Harten jedoch die Doppel-Konkurrenz Herren A.

Siegerin in der einzigen Damenkonkurrenz wurde Poppea Patrick vom VfL Westercelle, die sich im Endspiel gegen Melanie Haumann (SG Marßel Bremen) behauptete. Zusammen mit der Sottrumerin Joanna Hahn entschied Patrick ebenfalls die Doppelkonkurrenz für sich.

Aus Sicht der Gastgeber gab es in der Konkurrenz „Oytener Junioren“ Grund zum Jubeln. Der bis zu dieser Saison noch für die Erste Herren des TV Oyten aufschlagende Rico Buchholz sicherte sich den Turniersieg und gewann gemeinsam mit dem Ex-Hutberger Finn Oestmann zudem die Doppelkonkurrenz. Einen weiteren kreisverdener Sieg sicherte sich Heike Wahlers vom TSV Holtum, die bei einer Niederlage dank des besseren Satzverhältnisses die Konkurrenz Seniorinnen 40 für sich entschied. Bei den Senioren 40 stand Kai Alexander Karsens (ATSV Sebaldsbrück) ganz oben auf dem Siegerpodest. Auf dem Weg zum Titel schaltete Karsens im Halbfinale in einem hoch spannenden Match Kai Emigholz vom TSV Posthausen in fünf Sätzen aus.

Den Blick vom Siegerpodest kannte Felix Sven Barrenschee aus den Vorjahren bereits mehrfach – und auch in 2017 fand er sich dort wieder. Im Endspiel des Spezial-Wettbewerbs „Oytener Brettchen“ unterlag er noch seinem Teamkollegen Benjamin Ohlrogge. Gemeinsam sicherte sich das Duo der SG Schwarz-Weiß Oldenburg dann aber den Sieg im Doppel.

Etwas enttäuschend waren aus Sicht der Veranstalter die Meldungen im Jugendbereich. „Gegenüber 2016 hatten wir hier einen Einbruch der Teilnehmerzahlen von fast 50 Prozent. Das lag aber wohl auch an den zahlreichen parallelen Ansetzungen auf Kreis- und Bezirksebene“, vermutet Martin Peter. Eine dann achte Auflage im Jahr 2018 stellt der Orga-Chef in Aussicht: „Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen. Die Neuerungen wie der Ergebnisservice auf der Homepage haben gegriffen. Dafür haben wir von allen Seiten viel Lob erhalten.“

„Das war schon Wahnsinn, was Heye Köpke geboten hat.“ Martin Peter, Organisator
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