Volleyball-Verbandsligist SC Weyhe kassierte eine unnötige 2:3-Niederlage gegen Walle In der heißen Phase fehlt die Souveränität

Weyhe. Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison musste die junge Mannschaft des SC Weyhe in der Volleyball-Verbandsliga Lehrgeld bezahlen. Beim 2:3 (25:20,26:28,20:25,27:25,11:15) gegen den TV Bremen-Walle 1875 war dabei durchaus ein Sieg drin.
03.11.2010, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Philipp Mandel

Weyhe. Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison musste die junge Mannschaft des SC Weyhe in der Volleyball-Verbandsliga Lehrgeld bezahlen. Beim 2:3 (25:20,26:28,20:25,27:25,11:15) gegen den TV Bremen-Walle 1875 war dabei durchaus ein Sieg drin.

Mit elf Spielern war Trainerin Britta Weiner in die Hansestadt gereist, um den dritten Erfolg einzufahren. Überraschenderweise meldete sich auch Mittelblocker David Arndt kurzfristig fit, doch sein Trainingsrückstand ließ keine allzu lange Einsatzzeit zu. So begannen auf der Mitte, wie geplant, Marius Schmid und Benjamin Brogsch - und legten gleich gut los. Im ersten Durchgang hatte der SCW stets die Nase vorn und hielt den Gastgeber in Schach. Wie schon kürzlich beim BVV-Pokal-Finale überzeugten die Weyher bei den Angaben und setzten so die in der Annahme verunsicherten Waller unter Druck.

Bis weit in den zweiten Satz beherrschte der Aufsteiger dadurch das Spiel und konnte sich dabei auf eine bombensichere Annahme verlassen, die es den Zuspielern Björn Foth und Nils Plath ermöglichte, viele Kombinationen zu spielen. Doch Walle hielt allmählich besser dagegen und zwei Satzbälle der SCW-Youngster zur 2:0-Führung blieben ungenutzt. 'Mit zwei gewonnenen Sätzen wäre es viel leichter geworden, aber es hat halt nicht sollen sein', so Sven Meier, der den Bruch im Spiel des engagierten Aufsteigers nicht verhindern konnte.

Die verpasste Führung steckte in den Knochen und der dritte Satz ging an den Gastgeber. 'Es freut mich, dass wir nachdem Bruch zurückgeschlagen und uns in den Tiebreak gekämpft haben', zeigte sich Trainerin Weiner einigermaßen zufrieden. Angeführt von Libero Paul Bruns steigerten sich Annahme und Abwehr wieder, das Selbstvertrauen war wieder da. Die Angriffe wurden wieder zwingend zu Ende gespielt, und auch der verbesserte Block sorgte für einige Punkte. So ging der vierte Satz an den SC Weyhe und der Tie-Break musste entscheiden.

Dieser wurde jedoch fast vollständig verschlafen, ein früher 0:4-Rückstand wog zu schwer. In der heißen Phase fehlte die Souveränität im Angriff, viele leichte Fehler verhinderten einen möglichen Sieg. 'Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, die Punkte könnten am Ende fehlen', blickt Weiner sorgenvoll auf die zukünftigen Spiele. Dort geht es zunächst gegen die hoch aufgeschossenen Akteure aus Vechta, alle Spieler sind über 1,85 Meter groß. Anschließend wartet der VfL Lintorf III, bisher ungeschlagener Tabellenführer. 'Dort wird es schwer, doch wir werden alles versuchen, um beide Spiele zu gewinnen', ist Kapitän Nils Plath zuversichtlich.

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