Der Fußballnachwuchs des TV Stuhr überzeugt beim eigenen Turnier um den Supercup – Platz sechs In jeder Hinsicht ein Erfolg

In jeder Hinsicht ein Erfolg
11.06.2012, 13:27
Lesedauer: 2 Min
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In jeder Hinsicht ein Erfolg
Von Jens Hoffmann

Stuhr. Der OLB-Supercup des TV Stuhr ist mittlerweile nicht nur ein bewährtes und beliebtes Fußball-Nachwuchsturnier, sondern auch eines, dass mit prominenten Namen wuchern kann. Das zweitägige Stelldichein der E-Junioren-Teams besitzt mehr als nur regionalen Charakter. Viel mehr. Es ist eine deutschlandweite Sache mit lokalem Anstrich. Und dieser lokale Aspekt trat bei der jetzigen Auflage noch stärker zutage als in den Jahren zuvor. Den Grund lieferten die Gastgeber selbst.

Dessen E-Jugendliche stürmten nämlich bis ins Spiel um Platz fünf – keine schlechte Leistung angesichts von insgesamt 16, meist namhaften, Gegnern. Einen davon, den großen Nachbarn SV Werder Bremen, bezwangen die Stuhrer im Achtelfinale mit 1:0 – eine faustdicke Überraschung, nachdem die Werderaner zuvor mit drei Siegen aus drei Partien und imposanten 16:2 Toren regelrecht durch ihre Vorrundengruppe gerauscht waren. In besagtem Spiel um Platz fünf wurden die Relationen dann jedoch wieder zurechtgerückt: Gegen den Nachwuchs des Zweitligisten FC Erzgebirge Aue setzte es für den TV Stuhr ein deutliches 0:4.

Grund zum Jubeln hatte auch wieder ein Verein, der in den vergangenen beiden Jahren nicht allzu viel zu lachen hatte: RW Oberhausen. Der ehemalige Bundesligist vom Niederrhein ist mittlerweile bis in die viertklassige Regionalliga durchgereicht worden – der Nachwuchs stand dagegen in Stuhr ganz oben auf dem Treppchen. Dank eines 2:1-Finalsieges nach Neunmeterschießen gegen den TuS Komet Arsten holten sich die Rot-Weißen den OLB-Supercup. Platz drei ging an den VfB Oldenburg, der sich diesen Rang ebenfalls nach Neunmeterschießen sicherte und dabei den Duvenstedter SV mit 3:2 in Schach hielt.

Die weiteren Platzierungen: 7. ATSV Sebaldsbrück, 8. RW Ahlen, 9. SV Werder Bremen, 10. 1. Fußballschule Köln, 11. JSG Aller, 12. Tebe Berlin, 13. RS Kiel, 14. TuS Varrel, 15. SC Weyhe, 16. TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Das herausragende sportliche Abschneiden der Stuhrer wirkte sich auf zwei Akteure besonders aus: Moritz Sagehorn wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt, Teamkollege Malte Hensel zum besten Torwart. Beste Torschützen wurden derweil zwei Werderaner: Corvin und Marc Schröder waren jeweils acht Mal erfolgreich.

Die wichtigste Erkenntnis hatte aus Stuhrer Sicht aber nur indirekt etwas mit den Geschehnissen auf dem Rasen zu tun: Die Organisation von Rene Hinrichs und seinem Team war wieder einmal top und entlockte den Gästen viel Lob und Anerkennung. Der Sieger ließ sich sogleich von der angenehmen Atmosphäre inspirieren: So kündigten die Verantwortlichen von RW Oberhausen unmittelbar nach dem Finale ihr Kommen fürs nächste Jahr an.

Keine Frage: Der OLB-Supercup wird fröhlich an seiner Tradition weiterbasteln.

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