Testspielserie auf die kommende Saison

In Nordenham und Zeven ungeschlagen

Die Landesliga-Handballer SV Grambke-Oslebshausen feierten am vergangenen Wochenende trotz Doppelbelastung zwei Turniersiege.
08.08.2017, 11:50
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik
In Nordenham und Zeven ungeschlagen

Die Landesliga-Handballakteure um Steven Hinrichs (links, in einem Punktspiel gegen Arbergen) feierten trotz einer Doppelbelastung Turniersiege in Nordenham und auch in Zeven.

ANDREAS KALKA

Grambke. Gelungener Auftakt des SV Grambke-Oslebshausen in die Testspielserie auf die kommende Saison: Die Landesliga-Handballer feierten am vergangenen Wochenende trotz Doppelbelastung zwei Turniersiege. Entsprechend positiv fiel das Fazit des SVGO-Trainers Holger Langer aus. „Wir haben uns stetig gesteigert“, resümierte er nach den Erfolgen in Nordenham und in Zeven, bei denen seine Mannschaft jeweils ungeschlagen blieb.

Holger Langer trimmt sein neues Team seit Juni mit bis zu vier Trainingseinheiten wöchentlich auf die neue Saison. „Wir müssen ja auch elf neue Spieler einbauen“, erklärt der ehemalige Lesumer Trainer, der jetzt bei seinem Ortsnachbarn in die erste Saison startet. Mittlerweile hat er mit seinen Spielern den Fitness- und Athletikteil weitgehend abgeschlossen, sodass er sie vor einer Woche ins Trainingslager gebeten hatte, um mit ihnen an zwei Tagen jeweils acht Stunden an der Taktik und den Spielzügen zu arbeiten. Das hat sich offenbar positiv auf den Testspielstart ausgewirkt.

Der Turniersieg in Nordenham war jedoch keine Überraschung, da die Gelb-Blauen dort als klassenhöchster Vertreter ins Rennen gegangen waren. Der 16:14-Auftaktsieg gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor (Regionsoberliga) hatte allerdings noch nicht ganz den Geschmack des SVGO-Coaches getroffen. Er bemängelte, dass seine Mannschaft in der 30-minütigen Spielzeit zu viele Gegentreffer kassiert hätte. Dafür war Holger Langer über den nachfolgenden 22:7-Erfolg über den Gastgeber HSG Blexer TB/SV Nordenham (Landesklasse) umso erfreuter. „Das war schon nahezu optimal“, lobte er. Damit stand der Turniersieg der Nordbremer frühzeitig fest.

So weit, so gut. Dadurch fiel die Spannung beim sehr jungen Team allerdings auch gleich derart ab, dass es sich vom Bremenligisten TV Lilienthal nur mit einem enttäuschenden 18:18 trennte. „Unsere Leistung war da noch ein großes Auf und Ab, es fehlte mir die Konstanz“, bemängelte der Grambker Trainer.

Das sollte sich einen Tag später in Zeven ändern, wo dem SVGO lediglich die erste Anwurfzeit um 10 Uhr nicht behagte: Er trennte sich vom Gastgeber TuS Zeven I (Regionsoberliga) 12:12. Danach hielt er sich gegen den TuS Zeven II (Regionsoberliga) mit 14:7 und den TuS Rotenburg II (Regionsoberliga) mit 16:9 schadlos. Im letzten Auftritt sicherten sich die Gelb-Blauen mit einem 19:11 Erfolg über den TuS Rotenburg den Turniersieg. In dieser Partie waren die Wümmestädter, Aufsteiger in die Oberliga, aber nur mit einem kleinen Teil ihres Viertligakaders angetreten, was das überraschende Ergebnis relativiert. Trotzdem ging Holger Langer das Lob seines Gegenübers, dass das Spiel des SV Grambke-Oslebshausen gut anzusehen sei, runter wie Öl.

Der SVGO-Coach selbst war vor allem mit dem Angriff seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben in den drei letzten Spielen alles genau auf den Punkt gespielt. Vor allem im linken Rückraum hat vieles funktioniert. Egal, wer dort auch gerade eingesetzt wurde.“ Die große Baustelle bleibt dagegen die offensiv ausgerichtete Abwehr, die sich erst noch finden muss. Daran können die Gelb-Blauen im nächsten Testspiel am Sonntag um 17 Uhr beim Regionsoberligisten MTV Tostedt weiter feilen.

SV Grambke-Oslebshausen: Entelmann, Mühlbauer; Fuchs (25), Nino Feldermann (12), Steven Hinrichs (18), Pascal Hinrichs (14), Langer (5), Hägermann (6), Kraft, Schmidt (14), Hergert (13), Rüttjerott (9).

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