In Stuhr beginnt das Jahr eins nach Klaus Lemcke

Stuhr. Über eine Dekade lang prägte Klaus Lemcke die fußballerische Jugendarbeit beim TV Stuhr, trainierte zuletzt fünf Jahre lang Juniorenteams auf Bezirksebene. "Angefangen hat es mit den F-Junioren, die konnten damals kaum über den Tisch gucken. Über die Jahre ging es dann bis zu den A-Junioren, zu denen dann noch viele Akteure aus der Anfangszeit zählten", erinnert er sich. " Sie sind an meiner Seite groß geworden. Und das ist doch wahrlich nicht alltäglich." Sein Amt als Coach der A-Junioren hat jetzt Carsten Curländer übernommen.
20.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Henning Reinke

Stuhr. Über eine Dekade lang prägte Klaus Lemcke die fußballerische Jugendarbeit beim TV Stuhr, trainierte zuletzt fünf Jahre lang Juniorenteams auf Bezirksebene. "Angefangen hat es mit den F-Junioren, die konnten damals kaum über den Tisch gucken. Über die Jahre ging es dann bis zu den A-Junioren, zu denen dann noch viele Akteure aus der Anfangszeit zählten", erinnert er sich. " Sie sind an meiner Seite groß geworden. Und das ist doch wahrlich nicht alltäglich." Sein Amt als Coach der A-Junioren hat jetzt Carsten Curländer übernommen.

Der große Wurf, sprich den Aufstieg in die Landesliga, war den Stuhrern unter Lemcke nicht vergönnt. "Mit den B-Junioren hatten wir den Aufstieg vor Augen, sind dann aber praktisch auf dem letzten Meter noch gestrauchelt. Da saß der Stachel der Enttäuschung doch sehr tief", blickt Lemcke auf den finalen Tiefschlag zurück. Dann rückten die Spieler in den A-Juniorenbereich auf, und da traf es sich gut, dass Christian Meyer, der inzwischen die Herren trainiert, ein Aufstiegsteam überreichte. Lemcke übernahm die A-, Meyer erhielt die B-Junioren.

Die abgelaufene Bezirksliga-Saison beendeten die A-Junioren auf dem sechsten Platz. Das war eigentlich weniger als erwartet, zumal das Team zuvor noch in der Spitzengruppe mitgemischt hatte. Doch spitze waren die Stuhrer nur beim Toreschießen. 78 Treffer wurden von keiner anderen Mannschaft erreicht. Dass es dennoch letztlich beim Mittelmaß blieb, lag an den 58 Gegentoren - da war nur das abgeschlagene Schlusslicht JSG Leese schlechter. Mit 29 Treffern war der mittlerweile ins Herrenteam aufgerückte Riccardo Azzarello herausragender Schütze. "Mit Blick auf unser Potenzial hätte mehr herausspringen müssen, aber es hat manchmal geklemmt, wenn Eckpfeiler fehlten", so Lemcke.

So kamen Spieler wie Azzarello, Torben Drawert und Timo Lemcke häufig bei den Herren zum Einsatz. Aber genau das war auch das primäre Ziel von Lemcke und Meyer. "Natürlich wollten wir eine gute Platzierung erreichen, aber bei uns lief alles mit Blick auf die Herrenmannschaft. Und da dürfen wir mehr als zufrieden sein."

Ein intakter Teamgeist und Charakterstärke waren über elf Jahre stets Klaus Lemckes Forderungen gewesen. "Das war auch immer vorbildlich, wir haben Gemeinsamkeit bewiesen und auch eine mit ganz wenigen Abstrichen stets imponierende Einstellung an den Tag gelegt. Außerdem hat es mich gefreut, dass die Mannschaft in der abgelaufenen Saison in der Fairnesstabelle ganz weit oben rangiert", meinte Lemcke. Nach so vielen Jahren der Gemeinsamkeit gab es natürlich auch noch eine Abschlussfeier. "Es war ein beiderseits sehr emotionaler Abschied. Ich selbst habe den Spielern viel zu verdanken", erklärte Klaus Lemcke.

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