Delmenhorst Jahn-Frauen erkämpfen sich knappen Sieg im Spitzenspiel

Delmenhorst. Sie wollten ihren Worten auch Taten folgen lassen. Kürzlich hatten die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst verkündet, dass sie ihre Zulassungspapiere für die 2.
20.03.2017, 00:00
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Jahn-Frauen erkämpfen sich knappen Sieg im Spitzenspiel
Von Christoph Bähr

Delmenhorst. Sie wollten ihren Worten auch Taten folgen lassen. Kürzlich hatten die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst verkündet, dass sie ihre Zulassungspapiere für die 2. Bundesliga einreichen. Am Sonntag gewannen sie dann das Regionalliga-Spitzenspiel gegen den TSV Limmer mit 2:1 (2:0). „Der Sieg war verdient. Wir haben insgesamt hervorragend verteidigt“, sagte Trainer Claus-Dieter Meier.

Der Tabellenvierte Limmer erwies sich allerdings im Delmenhorster Stadion von Anfang an als Gegner auf Augenhöhe. Den besseren Start erwischten die Jahn-Frauen. Julia Hechtenberg und Nathalie Heeren ließen in der Anfangsphase Chancen aus. Danach übernahmen aber die Gäste das Kommando, und Jahn-Torhüterin Magdalena Flug musste zweimal retten. In der 26. Minute war es dann eine Kombination zwischen Anna Mirbach und Nathalie Heeren, die für die Führung der Gastgeberinnen sorgte. Mirbach passte auf Heeren, bekam den Ball wieder und traf aus 16 Metern zum 1:0. Nur fünf Minuten später wurde Heeren im gegnerischen Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Hechtenberg zum 2:0. Dabei blieb es bis zur Pause.

Es sollte allerdings kein geruhsamer Nachmittag werden für Coach Meier und die Jahn-Frauen. In der 66. Minute klärten die Delmenhorsterinnen nicht konsequent genug, und Limmers Vanessa Jünger sorgte per Flachschuss aus 17 Metern für das 1:2. „Danach sind wir aber nicht in Unruhe verfallen“, betonte Meier. Hechtenberg und Mirbach hätten alles klarmachen können, vergaben ihre Möglichkeiten jedoch. Somit folgte eine Schlussphase, „in der Limmer zwar aus dem Spiel heraus wenig gemacht hat, aber bei Standards immer gefährlich war“, berichtete Meier. „Wenn sie da noch den Ausgleich schaffen, können wir auch nichts sagen.“ Andererseits hätten die Gastgeberinnen bei Kontern auch ihren dritten Treffer erzielen können, doch Neele Detken und Michelle Lupprian scheiterten.

Durch den knappen Sieg festigten die Jahn-Frauen Platz zwei und kamen dem Zweitliga-Aufstieg noch näher. Der einzige Rivale im Aufstiegsrennen ist nämlich der Tabellenfünfte Holstein Kiel, weil die anderen Klubs allesamt darauf verzichteten, ihre Lizenz für die höhere Spielklasse zu beantragen. Den Vorsprung auf die spielfreien Kielerinnen baute Delmenhorst nun auf acht Punkte aus und hat zudem eine Partie weniger bestritten.

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